20 Tage Trekking zwischen schneebedeckten Gipfeln, Schluchten und Nebelwäldern
An dieser Tour haben wir lange gefeilt, um Ihnen eine ideale Mischung aus Perus Highlights und einigen seiner versteckten Winkel zu bieten. Sie tauchen tief ein in die faszinierende Geschichte der Inka, genießen die prachtvolle Natur des Andenlandes und wandern über traumhafte Pfade in drei völlig unterschiedliche Bergregionen. Dank Ihrer eingespielten Begleitmannschaft können Sie sich während der beiden Trekkings auf einen Komfort der Extraklasse freuen. Für eine erfrischende Abwechslung sorgt ein Rafting-Ausflug durch die einmalige Bergwelt zwischen Cusco und den Titicacasee.
Ein Inlandsflug ins nördliche gelegene Huaraz bringt Sie mitten ins Herz einer der schönsten und noch wenig bekannten Wanderregionen der Anden. Der Santa Cruz Trek zählt mit seiner farbenfrohen Vegetation, bunten Lagunen und schneebedeckten Gipfeln zu den eindrucksvollsten Routen Südamerikas. Ihre Camps liegen spektakulär inmitten der Natur und eröffnen grandiose Blicke auf markante Berge wie den Alpamayo (5.947 m). Spätestens am höchsten Punkt, dem Pass Punta Union (4.750 m), lässt Sie das atemberaubende Bergpanorama alle Anstrengungen vergessen.
Fernab jeder Zivilisation wandern Sie durch tropische Nebelwälder bis zur versteckten Festung von Choquequirao. Wie Machu Picchu blieb auch sie den spanischen Eroberern jahrhundertelang verborgen und wird bis heute nur selten besucht. Denn die Ruinenanlage ist nur zu Fuß durch die tiefe Schlucht des Apurímac-Flusses erreichbar. Während die meisten Wanderer hier umkehren, setzen Sie Ihre Route fort: Über kaum bekannte Inkapfade wandern Sie weiter bis über den San Juan Pass (4.100 m), bis Sie schließlich Machu Picchu erreichen – den magischen Höhepunkt jeder Perureise.
Je nach Airline starten Sie am Abend in Europa und erreichen Peru am Folgetag (Tag 2). In diesem Fall wählen Sie bitte einen Flug, der vor 8 Uhr in Lima landet. Alternativ können Sie einen Flug am frühen Morgen buchen, bei dem Sie noch am gleichen Tag (Tag 1) die Hauptstadt erreichen. Wenn Sie wünschen, dann buchen wir gerne für Sie eine Zusatznacht im Gruppenhotel und einen privaten Flughafentransfer (kostenpflichtig) hinzu.
Einst als Kolonialstadt gegründet, beherbergt Lima prachtvolle Kirchen und Herrenhäuser nach andalusischem Vorbild. Bei einem Rundgang durch die Altstadt entdecken Sie neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch einige versteckte Orte, wie die wohl kleinste Kirche der Welt und ein zu einem Supermarkt umfunktioniertes Theater. Nach dem Begrüßungsmittagessen checken Sie in Ihr Hotel ein. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Lohnenswert ist ein Spaziergang entlang der Pazifikküste.
Nach dem Frühstück fliegen Sie in den Norden von Peru: nach Huaraz (3.050 m). Erfahrungen der letzten Reisegruppen haben gezeigt, dass ein Ruhetag ideal ist, um sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Daher können Sie den Nachmittag nutzen, um in Ruhe anzukommen. Wer möchte, macht mit dem Reiseleiter einen kleinen Rundgang durch die quirlige Bergstadt und sammelt erste Eindrücke von Peru außerhalb der Großstädte. Am Abend gehen Sie früh schlafen, um Energie für die anstehenden Tage zu sammeln.
Heute brechen Sie zu Ihrer ersten Wanderung auf, die vor allem der Akklimatisierung dient. Gemütlich spazieren Sie unterhalb der Gipfel des Vallunaraju und des Ranrapalca entlang, die sich bis in Höhen von 5.500 und 6.000 Metern erheben. Gute zwei Stunden folgen Sie einem antiken Pfad bis zur Ausgrabungsstätte von Wilkawain. Hier besichtigen Sie einen über 1.000 Jahre alten Tempel der Wari-Kultur auf 3.400 Metern Höhe. Am Abend kehren Sie in Ihr Hotel zurück.
Am frühen Morgen fahren Sie ins Dorf Cashapampa (2.900 m). Von hier bietet sich das erste Mal eine gute Aussicht auf Santa Cruz, ein großer pyramidenartiger Berg, welcher der Trekkingroute den Namen verlieh. Sie wandern entlang eines Flusses durch eine Schlucht, zwischen steil aufragenden Felswänden hindurch. Nach einem moderaten Anstieg geht das Tal in eine Graslandschaft über. Schließlich erreichen Sie Ihr erstes Nachtlager, das malerisch neben einem Fluss auf 3.750 m Höhe liegt.
Heute wandern Sie im Tal weiter bergauf, während Sie die Aussicht auf die Zwillingsgipfel Quitaraju und den famosen Alpamayo genießen. Unterwegs haben Sie die Möglichkeit, einen optionalen Abstecher zum Alpamayo-Basislager (4.250 m) zu machen, das malerisch an einer Gletscherlagune liegt. Bevor Sie Ihr Zeltcamp erreichen, passieren Sie zwei idyllisch gelegene Bergseen. Ihr Nachtlager (4.250 m) befindet sich am Fuße des Taulliraju, umgeben von weiteren schneebedeckten Anden-Gipfeln.
Sie erleben einen faszinierenden Sonnenaufgang am Fuße des Taullirajus (5830 m). Im Anschluss verlangt der Aufstieg zum Pass Punta Union (4.750 m) Ihre Kondition einiges ab. Oben angelangt werden Sie mit einem beeindruckenden Ausblick auf die umliegenden Gletscher, das Santa Cruz-Tal und den türkisblauen See Jutuncocha belohnt. Dann folgt der lange Abstieg, vorbei an zwei kleineren Seen und durch eine märchenhafte Landschaft. Schließlich erreichen Sie Ihr Camp im Paria-Tal (3.870 m).
Ländliche Idylle und Bauernhäuser kennzeichnen Ihren Abstieg in das Huaripampa-Tal. In der kleinen Siedlung Vaqueria wartet ein Bus auf Sie, der Sie zurück nach Huaraz bringt. Unterwegs halten Sie an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die markanten Eisriesen der Cordillera Blanca: Huascaran, Huandoy, Pisco, Chacraraju und Yanapaccha. Am wunderschönen See Llanganuco machen Sie eine weitere kurze Pause, bevor Sie am Nachmittag in Huaraz ankommen.
Heute fliegen Sie von Huaraz über Lima nach Cusco. Nach dem Check-in in Ihrem Hotel im Stadtzentrum erkunden Sie die faszinierende Altstadt von Cusco bei einem ausgiebigen Spaziergang. Die Stadt war einst die Hauptstadt des Inkareichs. Nach dessen Fall bauten die Spanier Cusco zur Kolonialstadt um. Überall entdecken Sie Zeugnisse der Vergangenheit und bewundern die beeindruckende Verschmelzung von Kolonial- und Inkaarchitektur.
Heute starten Sie Ihren fünftägigen Trek zur Festung von Choquequirao und weiter bis Machu Picchu. Auf der Fahrt zum Ausgangspunkt sehen Sie die imposanten Gletscherberge Salkantay, Pitusiray und Veronica. In Cachora (2.800 m) wird Ihr Hauptgepäck auf Maultiere verladen, bevor Sie zur Wanderung aufbrechen. Mit einem atemberaubenden Ausblick über das Apurimac-Tal steigen Sie hinab in eine der tiefsten Schluchten des Landes. Am Boden angekommen, übernachten Sie im Zelt auf 2.450 Metern Höhe.
Zum Sonnenaufgang nehmen Sie ein stärkendes Frühstück zu sich. Danach überqueren Sie den Fluss, der sich durch das Tal schlängelt. Auf der anderen Seite der Schlucht wandern Sie über steile Serpentinen hinauf bis Marampata. Mit Blick auf Choquequirao und die wunderschöne Berglandschaft genießen Sie ein leckeres Mittagspicknick. Nachmittags wandern Sie auf einem fast ebenen Pfad bis zu Ihrem Camp, das in direkter Nähe zur Anlage von Choquequirao liegt.
Heute haben Sie viel Zeit, die Ruinen von Choquequirao zu erkunden. Sie besichtigen sowohl bereits freigelegte und restaurierte Bereiche als auch stille Winkel, die noch unter dichter Vegetation verborgen sind. Nach dem Mittagessen wandern Sie weiter hinein in den üppigen Bergnebelwald. In Pinchaunuyoc (2.400 m) schlagen Sie Ihr Zeltlager auf alten Inkaterrassen auf. Bevor Sie sich schlafen legen, genießen Sie den Sonnenuntergang – vielleicht erspähen Sie einen am Himmel kreisenden Kondor.
Die meisten Wanderer treten nach Choquequirao den Rückweg auf gleicher Strecke an. Sie jedoch wandern in völliger Abgeschiedenheit weiter über noch wenig bekannte Inkapfade bis kurz vor Machu Picchu. Abermals steigen Sie in die tiefe Schlucht hinab und beginnen auf der anderen Seite mit dem Aufstieg. Die Vegetation ändert sich in eine urwaldähnliche Pflanzenwelt mit Moosen, Bromelien und bewachsenen Bäumen. Im Maizal erreichen Sie Ihr Lager mit bester Aussicht und beobachten den Sonnenuntergang.
Über einen Inkapfad geht es durch dichte Vegetation hinauf bis über die Baumgrenze zum aussichtsreichen San Juan-Pass (4.100 m): Hier oben genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf die 5.000er-Gipfel der Vilcabamba-Gebirgskette – und Sie finden alte Schächte, die tief in den Berg hineinführen. Die Inkas nutzten die Minen, um Gold abzubauen. Nach dem Mittagspicknick steigen Sie vom Berg hinab und erreichen das Dorf Yanama (3.800 m), wo Sie ein letztes Mal im Zeltlager übernachten.
Nach dem Frühstück fahren Sie über den Yanama-Pass (4.670 m) bis zur Bahnstation Hidroelectrica. Von hier aus wandern Sie nach Machu Picchu. Wer müde ist, kann alternativ in den Zug steigen. Entlang der Gleise tauchen Sie immer weiter in die Subtropen ein. Der Pfad schlängelt sich ebenerdig durch die Urubamba-Schlucht, entlang eines tobenden Flusses und am Fuße von mächtigen Felswänden. Im Ort Aguas Calientes beziehen Sie Ihre Unterkunft.
Der Höhepunkt jeder Perureise ist ein Besuch von Machu Picchu. Ein Bus bringt Sie am frühen Morgen hinauf zur Ruinenanlage. Die verlorene Stadt, die erst 1911 wiederentdeckt wurde, ist einer der faszinierendsten Orte unserer Erde. Ein ausführlicher Rundgang bringt Ihnen die alte Inkastadt mit ihren Tempeln, Palästen, Brunnen und Terrassen näher. Anschließend fahren Sie mit dem Panoramazug und später mit dem Bus entlang eines Flusses durch das wilde Urubamba-Tal zurück nach Cusco.
Am Vormittag verlassen Sie Cusco und fahren aufs Land zum Fluss von Cusipata. Nach einer Einweisung springen Sie in die Boote und starten Ihr abwechslungsreiches Abenteuer. Technische Vorkenntnisse sind nicht nötig und Ihr erfahrenes Begleitteam übernimmt die Steuerung. Im Anschluss beziehen Sie Ihre direkt am Fluss gelegene Lodge in Cusipata und genießen die umliegende Natur und Ruhe.
Am Morgen brechen Sie zu einem besonderen Naturwunder auf. Gut akklimatisiert begeben Sie sich auf eine Wanderung ohne Höhenanstieg zum spektakulären Aussichtspunkt auf 4.900 Metern Höhe. Vor Ihnen liegt der in verschiedenen Farben gestreifte Palcoyo-Berg. Grund für die Farben sind verschiedene Mineralen und Metalle. Nach Ihrer Wanderung genießen Sie ein letztes Picknick inmitten einer surrealen Anden-Bergwelt. Anschließend fahren Sie nach Cusco zurück.
Heute heißt es Abschied nehmen. Über Lima fliegen Sie zurück nach Europa, wo Sie am Folgetag landen. Wir empfehlen dringend mit Iberia zu fliegen, denn dann lässt sich der Inlandflug Cusco–Lima mit in die Buchung aufnehmen. Für alle, die noch länger in Peru bleiben möchten, empfehlen wir den Reisebaustein „Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado“: Lassen Sie Ihre Reise entspannt ausklingen und lernen Sie den Amazonas kennen!
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johannes.wirtz@schulz-aktiv-reisen.de
Kontakt aufnehmenJe nach Airline starten Sie am Abend in Europa und erreichen Peru am Folgetag (Tag 2). In diesem Fall wählen Sie bitte einen Flug, der vor 8 Uhr in Lima landet. Alternativ können Sie einen Flug am frühen Morgen buchen, bei dem Sie noch am gleichen Tag (Tag 1) die Hauptstadt erreichen. Wenn Sie wünschen, dann buchen wir gerne für Sie eine Zusatznacht im Gruppenhotel und einen privaten Flughafentransfer (kostenpflichtig) hinzu.
Einst als Kolonialstadt gegründet, beherbergt Lima prachtvolle Kirchen und Herrenhäuser nach andalusischem Vorbild. Bei einem Rundgang durch die Altstadt entdecken Sie neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch einige versteckte Orte, wie die wohl kleinste Kirche der Welt und ein zu einem Supermarkt umfunktioniertes Theater. Nach dem Begrüßungsmittagessen checken Sie in Ihr Hotel ein. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Lohnenswert ist ein Spaziergang entlang der Pazifikküste.
Nach dem Frühstück fliegen Sie in den Norden von Peru: nach Huaraz (3.050 m). Erfahrungen der letzten Reisegruppen haben gezeigt, dass ein Ruhetag ideal ist, um sich langsam an die Höhe zu gewöhnen. Daher können Sie den Nachmittag nutzen, um in Ruhe anzukommen. Wer möchte, macht mit dem Reiseleiter einen kleinen Rundgang durch die quirlige Bergstadt und sammelt erste Eindrücke von Peru außerhalb der Großstädte. Am Abend gehen Sie früh schlafen, um Energie für die anstehenden Tage zu sammeln.
Heute brechen Sie zu Ihrer ersten Wanderung auf, die vor allem der Akklimatisierung dient. Gemütlich spazieren Sie unterhalb der Gipfel des Vallunaraju und des Ranrapalca entlang, die sich bis in Höhen von 5.500 und 6.000 Metern erheben. Gute zwei Stunden folgen Sie einem antiken Pfad bis zur Ausgrabungsstätte von Wilkawain. Hier besichtigen Sie einen über 1.000 Jahre alten Tempel der Wari-Kultur auf 3.400 Metern Höhe. Am Abend kehren Sie in Ihr Hotel zurück.
Am frühen Morgen fahren Sie ins Dorf Cashapampa (2.900 m). Von hier bietet sich das erste Mal eine gute Aussicht auf Santa Cruz, ein großer pyramidenartiger Berg, welcher der Trekkingroute den Namen verlieh. Sie wandern entlang eines Flusses durch eine Schlucht, zwischen steil aufragenden Felswänden hindurch. Nach einem moderaten Anstieg geht das Tal in eine Graslandschaft über. Schließlich erreichen Sie Ihr erstes Nachtlager, das malerisch neben einem Fluss auf 3.750 m Höhe liegt.
Heute wandern Sie im Tal weiter bergauf, während Sie die Aussicht auf die Zwillingsgipfel Quitaraju und den famosen Alpamayo genießen. Unterwegs haben Sie die Möglichkeit, einen optionalen Abstecher zum Alpamayo-Basislager (4.250 m) zu machen, das malerisch an einer Gletscherlagune liegt. Bevor Sie Ihr Zeltcamp erreichen, passieren Sie zwei idyllisch gelegene Bergseen. Ihr Nachtlager (4.250 m) befindet sich am Fuße des Taulliraju, umgeben von weiteren schneebedeckten Anden-Gipfeln.
Sie erleben einen faszinierenden Sonnenaufgang am Fuße des Taullirajus (5830 m). Im Anschluss verlangt der Aufstieg zum Pass Punta Union (4.750 m) Ihre Kondition einiges ab. Oben angelangt werden Sie mit einem beeindruckenden Ausblick auf die umliegenden Gletscher, das Santa Cruz-Tal und den türkisblauen See Jutuncocha belohnt. Dann folgt der lange Abstieg, vorbei an zwei kleineren Seen und durch eine märchenhafte Landschaft. Schließlich erreichen Sie Ihr Camp im Paria-Tal (3.870 m).
Ländliche Idylle und Bauernhäuser kennzeichnen Ihren Abstieg in das Huaripampa-Tal. In der kleinen Siedlung Vaqueria wartet ein Bus auf Sie, der Sie zurück nach Huaraz bringt. Unterwegs halten Sie an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die markanten Eisriesen der Cordillera Blanca: Huascaran, Huandoy, Pisco, Chacraraju und Yanapaccha. Am wunderschönen See Llanganuco machen Sie eine weitere kurze Pause, bevor Sie am Nachmittag in Huaraz ankommen.
Heute fliegen Sie von Huaraz über Lima nach Cusco. Nach dem Check-in in Ihrem Hotel im Stadtzentrum erkunden Sie die faszinierende Altstadt von Cusco bei einem ausgiebigen Spaziergang. Die Stadt war einst die Hauptstadt des Inkareichs. Nach dessen Fall bauten die Spanier Cusco zur Kolonialstadt um. Überall entdecken Sie Zeugnisse der Vergangenheit und bewundern die beeindruckende Verschmelzung von Kolonial- und Inkaarchitektur.
Heute starten Sie Ihren fünftägigen Trek zur Festung von Choquequirao und weiter bis Machu Picchu. Auf der Fahrt zum Ausgangspunkt sehen Sie die imposanten Gletscherberge Salkantay, Pitusiray und Veronica. In Cachora (2.800 m) wird Ihr Hauptgepäck auf Maultiere verladen, bevor Sie zur Wanderung aufbrechen. Mit einem atemberaubenden Ausblick über das Apurimac-Tal steigen Sie hinab in eine der tiefsten Schluchten des Landes. Am Boden angekommen, übernachten Sie im Zelt auf 2.450 Metern Höhe.
Zum Sonnenaufgang nehmen Sie ein stärkendes Frühstück zu sich. Danach überqueren Sie den Fluss, der sich durch das Tal schlängelt. Auf der anderen Seite der Schlucht wandern Sie über steile Serpentinen hinauf bis Marampata. Mit Blick auf Choquequirao und die wunderschöne Berglandschaft genießen Sie ein leckeres Mittagspicknick. Nachmittags wandern Sie auf einem fast ebenen Pfad bis zu Ihrem Camp, das in direkter Nähe zur Anlage von Choquequirao liegt.
Heute haben Sie viel Zeit, die Ruinen von Choquequirao zu erkunden. Sie besichtigen sowohl bereits freigelegte und restaurierte Bereiche als auch stille Winkel, die noch unter dichter Vegetation verborgen sind. Nach dem Mittagessen wandern Sie weiter hinein in den üppigen Bergnebelwald. In Pinchaunuyoc (2.400 m) schlagen Sie Ihr Zeltlager auf alten Inkaterrassen auf. Bevor Sie sich schlafen legen, genießen Sie den Sonnenuntergang – vielleicht erspähen Sie einen am Himmel kreisenden Kondor.
Die meisten Wanderer treten nach Choquequirao den Rückweg auf gleicher Strecke an. Sie jedoch wandern in völliger Abgeschiedenheit weiter über noch wenig bekannte Inkapfade bis kurz vor Machu Picchu. Abermals steigen Sie in die tiefe Schlucht hinab und beginnen auf der anderen Seite mit dem Aufstieg. Die Vegetation ändert sich in eine urwaldähnliche Pflanzenwelt mit Moosen, Bromelien und bewachsenen Bäumen. Im Maizal erreichen Sie Ihr Lager mit bester Aussicht und beobachten den Sonnenuntergang.
Über einen Inkapfad geht es durch dichte Vegetation hinauf bis über die Baumgrenze zum aussichtsreichen San Juan-Pass (4.100 m): Hier oben genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf die 5.000er-Gipfel der Vilcabamba-Gebirgskette – und Sie finden alte Schächte, die tief in den Berg hineinführen. Die Inkas nutzten die Minen, um Gold abzubauen. Nach dem Mittagspicknick steigen Sie vom Berg hinab und erreichen das Dorf Yanama (3.800 m), wo Sie ein letztes Mal im Zeltlager übernachten.
Nach dem Frühstück fahren Sie über den Yanama-Pass (4.670 m) bis zur Bahnstation Hidroelectrica. Von hier aus wandern Sie nach Machu Picchu. Wer müde ist, kann alternativ in den Zug steigen. Entlang der Gleise tauchen Sie immer weiter in die Subtropen ein. Der Pfad schlängelt sich ebenerdig durch die Urubamba-Schlucht, entlang eines tobenden Flusses und am Fuße von mächtigen Felswänden. Im Ort Aguas Calientes beziehen Sie Ihre Unterkunft.
Der Höhepunkt jeder Perureise ist ein Besuch von Machu Picchu. Ein Bus bringt Sie am frühen Morgen hinauf zur Ruinenanlage. Die verlorene Stadt, die erst 1911 wiederentdeckt wurde, ist einer der faszinierendsten Orte unserer Erde. Ein ausführlicher Rundgang bringt Ihnen die alte Inkastadt mit ihren Tempeln, Palästen, Brunnen und Terrassen näher. Anschließend fahren Sie mit dem Panoramazug und später mit dem Bus entlang eines Flusses durch das wilde Urubamba-Tal zurück nach Cusco.
Am Vormittag verlassen Sie Cusco und fahren aufs Land zum Fluss von Cusipata. Nach einer Einweisung springen Sie in die Boote und starten Ihr abwechslungsreiches Abenteuer. Technische Vorkenntnisse sind nicht nötig und Ihr erfahrenes Begleitteam übernimmt die Steuerung. Im Anschluss beziehen Sie Ihre direkt am Fluss gelegene Lodge in Cusipata und genießen die umliegende Natur und Ruhe.
Am Morgen brechen Sie zu einem besonderen Naturwunder auf. Gut akklimatisiert begeben Sie sich auf eine Wanderung ohne Höhenanstieg zum spektakulären Aussichtspunkt auf 4.900 Metern Höhe. Vor Ihnen liegt der in verschiedenen Farben gestreifte Palcoyo-Berg. Grund für die Farben sind verschiedene Mineralen und Metalle. Nach Ihrer Wanderung genießen Sie ein letztes Picknick inmitten einer surrealen Anden-Bergwelt. Anschließend fahren Sie nach Cusco zurück.
Heute heißt es Abschied nehmen. Über Lima fliegen Sie zurück nach Europa, wo Sie am Folgetag landen. Wir empfehlen dringend mit Iberia zu fliegen, denn dann lässt sich der Inlandflug Cusco–Lima mit in die Buchung aufnehmen. Für alle, die noch länger in Peru bleiben möchten, empfehlen wir den Reisebaustein „Idyllische Urwald-Lodge in Puerto Maldonado“: Lassen Sie Ihre Reise entspannt ausklingen und lernen Sie den Amazonas kennen!
Der begeisterte Naturliebhaber und Outdoorsportler, auch liebevoll Pepe Negro genannt, ist seit 1992 als Reiseleiter tätig. Als exzellenter Unterhalter bringt er einen immensen Erfahrungs- und Wissensschatz mit. Tauchen Sie mit Pepe tief ein in das Reich der Inka und lauschen Sie seinen Erzählungen über Kultur, Botanik und Kulinarik. Es gibt kaum eine Region im Land, die er nicht wie seine eigene Westentasche kennt. In Lima geboren, verließ er die Stadt für den Wassersport und seine Liebe zur Natur. Zunächst lernte er Surfen und Tauchen, dann zog er in die Berge und entdeckte beim Trekking und Radfahren seine Leidenschaft fürs Reisen. Heute lebt er mit seiner Familie zusammen in Cusco.
Seine Lebensphilosophie wurde maßgeblich von dem bekannten Kajakfahrer Tony Ugarte beeinflusst. Arbeit und Freizeit miteinander in Einklang zu bringen und dabei immer die positiven Seiten des Lebens zu sehen, ist der beste Weg sein Glück zu finden.
Pepe ist voller Überraschungen. Lassen Sie sich von seiner Begeisterung anstecken – er erwartet Sie bereits!
Ich bin in Arequipa geboren, am Fuße des Vulkans Misti. In Arequipa habe ich Tourismus studiert, bevor es mich selbst in die weite Welt zog: über zwei Jahre lebte ich in Deutschland und lernte dort die Sprache. Als Reiseleiterin liebe ich es die Naturphilosophie und die Kultur der Inkas zu zeigen. Mein Vater war ein bekannter Schamane aus Apurimac, was übersetzt „Der Berg spricht“ bedeutet. Somit habe ich schon von klein auf einen tiefen Bezug zu den Bergen und der heimischen Pflanzenwelt. Hier kenne ich mich besonders gut aus, habe die Vulkane im Süden Perus und einige Gletscher bestiegen. Ich liebe und respektiere die Berge!
Die Mythologie und Kultur Perus trage ich tief in meinem Herzen. Daher möchte ich Ihnen, meinen Gästen, mein Land aus der Perspektive der Einheimischen zeigen und Ihnen die peruanische Weltanschauung vermitteln.
Ich freue mich schon sehr auf eine spannende Entdeckungsreise mit Ihnen.