Wandern oder Trekking

Wildnistrekking in Westgrönland

12 Tage
zu Fuß auf dem Arctic Circle Trail
  • Außergewöhnliches Zelttrekking auf einer der Top 10 Weitwanderungen der Welt
  • Idyllische Zeltcamps an malerischen Bergseen, Flüssen und Stränden
  • Tierbeobachtung: auf den Spuren von Moschusochse, Rentier und Polarfuchs
  • Deutschsprachiger zertifizierter Wildnisguide mit langjähriger Erfahrung

Wichtige Hinweise zu dieser Reise

Aufgrund veränderter Gesetzgebung in Grönland findet diese Reise im Sommer 2026 voraussichtlich zum letzten Mal statt!
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Arktische Wildnis fernab jeglicher Zivilisation

Erleben Sie die arktische Wildnis Westgrönlands hautnah! Ihr 10-tägiges Zelttrekking führt Sie entlang des Arctic Circle Trail,  einer der schönsten Weitwanderrouten der Welt, quer durch Grönlands größte eisfreie Fläche. Nördlich des Polarkreises folgen Sie fernab der Zivilisation den Klängen der Natur. Sie wandern durch Tundrasteppe entlang sanft geschwungener Hügelketten zu entlegenen Seen (Mutige schwimmen bei 2°C), steigen in Hochtäler auf und erklimmen Berghänge, queren eiskalte Furten und sumpfige Feuchtwiesen ebenso wie felsiges Gelände. Nach einem spektakulären Flusstal, gesäumt von 1000 Meter hohen Bergen, erwarten Sie die malerischen Fjorde um Sisimiut.

Grandiose Landschaften, idyllische Zeltplätze und Tierbeobachtung

Die weite Landschaft und unberührte Natur sind ein Highlight Ihrer Trekkingtour: kristallklares Wasser in Seen und Flüssen, grüne Talsohlen, schroffe Bergketten. Ihr Zelt schlagen Sie an idyllischen Plätzen auf, die die meisten Wanderer nur von Film und Foto kennen, z. B. am feinen Sandstrand des großen Tasersuaq-Sees oder an kleinen idyllischen Bergseen. Mit etwas Glück können Sie während Ihrer Wanderung heimische Wildtiere beobachten, z. B. Moschusochsen, hier gibt es die größte Population weltweit, Polarfuchs, Schneehase und Rentier. Abends können Sie am Zeltlager ihr Glück als Angler versuchen – in den Bächen und Seen der Region gibt es Saiblinge. Auch „Oles Lachsfluss“ kreuzt Ihren Weg.

Etwas ganz Besonderes: Unterwegs mit Outdoor-Enthusiast und Wildnisguide Kimmo

Sicherheitsbewusst, aber abenteuerlustig macht er aus jeder Tour ein unvergessliches Wildniserlebnis. Kimmo ist draußen in der Natur ein alter Hase, lange Streckenwandertouren in nördlichen Breiten sind sein Steckenpferd. Mit einem halben Jahrhundert Lebenserfahrung und vielen Qualifikationen im Outdoor-Bereich ist er ein unerschöpflicher Quell des Wissens und begleitet seine Gäste trotz witziger Sprüche in jeder Situation zuverlässig und umsichtig. Sicherheit ist oberste Priorität, weshalb seine Kollegin Minna als zweiter Wildnisguide immer mit an Bord ist.

Aktivitäten & Unterkünfte
  • Wandern oder Trekking

ca. täglich Unterkunftswechsel
  • Sehr gute Kondition und Trittsicherheit für 10 teilweise anspruchsvolle Trekkingetappen mit Trekkingrucksack (ca. 15 km pro Tag, insgesamt 160 km, täglich 6 bis 8 h Gehzeit mit max. +450/-450 Hm) auf unbefestigten Wegen.
  • Das gesamte Gepäck (inkl. Schlafsack, Isomatte, Zelt usw.) muss selbst mitgebracht und während der gesamten Wanderung getragen werden (Campingkocher und Gaskartuschen werden gestellt, Mahlzeitenpaket gegen Aufpreis verfügbar). Sie erhalten eine detaillierte Packliste von uns! Selbständiges Auf-/Abbauen des Zeltes und Mithilfe bei gemeinschaftlichen Arbeiten (Wasser holen, Latrinen ausheben) wird erwartet.
  • Es müssen Flüsse durchquert werden. Der Wasserstand ist meist knietief, kann unter Umständen nach starken Regenfällen aber auch etwas höher sein. Hierfür ist wasserfestes Schuhwerk erforderlich.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise nach Kangerlussuaq und Übernachtung Polar Lodge

Willkommen in Grönland! Nach Landung nimmt Sie Ihr Guide am Flughafen Kangerlussuaq in Empfang. Sie verbringen die erste Nacht in der Polar Lodge von Kangerlussuaq im Zwei-Bett-Zimmer. Vom Flughafen sind es nur 100 Meter Fußweg bis zur Unterkunft.

Übernachtung in Pension im Mehrbettzimmer mit Gemeinschaftsbad.

2. Tag: Los geht's! Transfer nach Kellyville und Start der Weitwanderung auf dem Arctic Circle Trail
Los geht's! Transfer nach Kellyville und Start der Weitwanderung auf dem Arctic Circle Trail

Heute beginnt Ihre Wanderung! Sie starten mit einem etwa 30-minütigen Bustransfer zum Anfangspunkt der Tour, Kellyville. Das Gelände hier ist von sanften Hügeln geprägt und mehrheitlich gut begehbar. Das Trinkwasser für die ersten 5 Kilometer muss aus Kangerlussuaq mitgenommen werden, da die ersten Seen entlang der Route Brackwasser haben (nicht trinkbar). Nach knapp 10 Kilometern erreichen wir den ersten Lagerplatz in der Bucht eines Sees (Wasser trinkbar).

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

3. Tag: Zum Amitsorsuaq-See
Zum Amitsorsuaq-See

Der 2. Tag beginnt mit einem langen Anstieg zu einem höhergelegenen, felsigen Gebiet. Die Landschaft ist heute gleich bergiger als am ersten Tag. Der Boden ist meist trocken und leicht begehbar, dazwischen gibt es aber sümpfige Vertiefungen, die wasserfestes Schuhwerk nötig machen. Am Ende der Wanderetappe steht ein langer Abstieg mit einigen steilen Abschnitten zum Lagerplatz ”Katiffik”am östlichen Ende des Amitsorsuaq-Sees. Zelte werden in Ufernähe aufgeschlagen, wo der 22 Kilometer lange See Ihnen Trinkwasser, Schwimmmöglichkeit (2 Grad!) und einen herrlichen Blick auf die grönlandische Landschaft bietet!

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

4. Tag: Entlang des Südufers des Amitsorsuaq-Sees
Entlang des Südufers des Amitsorsuaq-Sees

Heute wandern Sie den ganzen Tag entlang des Südufers des Amitsorsuaq-Sees. Auf- und Abstiege gib es wenige, da Sie stets in Nähe der Uferlinie sein werden. Die Herausforderung des Tages liegt in einem massiven, mehrere hundert Meter breiten Geröllfeld, das bis zur Wasserlinie reicht. Um dieses zu passieren, steigen Sie über große Felsbrocken und schlüpfen durch kleine Lücken zwischen den Brocken. Trinkwasser ist jederzeit aus dem See und Bächen verfügbar. Am Ende des Tages erreichen wir eine Landzunge, die in den See hineinragt. Der feine Sandboden bietet uns hier einen hervorragenden Lagerplatz, von dem man bei gutem Wetter noch den vorherigen Lagerplatz am Ostende des Sees sehen kann.

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

5. Tag: Zum Tasersuaq-See
Zum Tasersuaq-See

Sie setzen Ihren Weg entlang der Uferlinie fort, erreichen nach ein Paar Stunden die Überreste einer ehemaligen Ferienunterkunft und kurz darauf das westliche Ende des Sees. Ab nun verläuft die Route in der Sohle eines steilwandigen Tals und zur Halbzeit der Tagesetappe beginnt ein langer, sehr sanfter Abstieg zum Tasersuaq-See. Der Boden ist teilweise nass und sumpfig, teilweise verkohlt durch Bodenbrände im Sommer 2017 und 2018. Der Zelte werden am Ende des Tages auf dem so genannten „Beach“ aufgeschlagen – einem sehr feinen Sandstrand am Tasersuaq-See, der uns Trinkwasser, wunderbaren Ausblick und Schwimmmöglichkeit bietet.

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

6. Tag: Aufstieg zum Hochplateau mit Sicht auf den Berg Pingu
Aufstieg zum Hochplateau mit Sicht auf den Berg Pingu

Sie starten Ihre heutige Wanderetappe mit der Überquerung eines Feuchtgebietes. Gleich danach folgt ein mehrere Kilometer langer Aufstieg. Spätestens jetzt sind Trekkingstöcke für steile und teils auch enge Stellen notwendig. Nach einigen Stunden erreichen Sie ein felsiges Hochplateau, das das Gehen erleichtert und Ihnen gleichzeitig einen herrlichen Blick auf die Berge um sich bietet. Spätestens jetzt wird auch Pingu sichtbar, der höchste Berg entlang der Route. Der heutige Lagerplatz befindet sich wieder an einem kleinen kristallklaren See oben auf dem höchsten Punkt der Bergkette.

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

7. Tag: Durchs massive Flusstal des Ole’s Lakselv
Durchs massive Flusstal des Ole’s Lakselv

Nur einige hundert Meter vom Lagerplatz entfernt öffnet sich gleich zu Beginn Ihrer heutigen Wanderetappe ein massives Flusstal mit Fluss Ole’s Lakseelv. Es folgt ein langer und teilweise steiler Abstieg ins Flusstal. Die Talsohle unten besteht auf mehrere Kilometer Länge aus grasbewachsenem Sumpf und der Fluss selbst (etwa 10 m breit, Wasserpegel Oberschenkel) wird von Ihnen durch Waten gequert. Auf der anderen Seite des Tals wandern Sie wieder auf hartem Boden und setzen den Weg auf einem Pfad fort, der Sie recht steil zurück auf die Berge führt. Später nach etwa 16 km erreichen Sie Ihren nächsten Lagerplatz an einem kleinen von Felsen umgebenen idyllischen Bergsee.

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

8. Tag: Zur Innajuattoq-Hütte
Zur Innajuattoq-Hütte

Heute steigen Sie wieder ab und folgen praktisch den ganzen Tag lang Uferlinien diverser Seen. Der Boden ist teilweise weich und dichtes Weidengebüsch verlangsamt das Wandern stellenweise erheblich. Die Landschaft ist aber herrlich und sehr fotogen. Der Zeltplatz liegt heute wieder an einem kristallklaren See. Zudem gibt es die Möglichkeit, in der am Ufer gelegenen, offenen Innajuattoq-Hütte zu übernachten, die Platz für ca.16 Personen bietet. Es gibt keine Heizung in der Hütte, daher ist es z. B. nicht unbedingt möglich, Ausrüstung zu trocknen. Der Ort ist aber wunderschön, das Bild der kleinen roten Holzhütte am See Ihr malerischer Ausklang des Tages.

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

9. Tag: Zum idyllischen Flusstal, gesäumt von über 1000 Meter hohen Bergen
Zum idyllischen Flusstal, gesäumt von über 1000 Meter hohen Bergen

Die Herausforderung des heutigen Tages besteht darin, gleich zu anfangs einen breiten Fluss und dann einen felsigen Bergabschnitt zu überqueren. Das Gelände ist im Allgemeinen gut begehbar und der Boden hart, bei kaltem Wetter gibt es hier aber eventuell Schnee, sogar im August. In der zweiten Tageshälfte bahnen Sie sich Ihren Weg durch Weidendickicht, um schließlich Ihren wunderbaren Lagerplatz für die Nacht zu erreichen. Er liegt in einem breiten Flusstal, das von über 1000 Meter hohen Bergen gesäumt wird. Trinkwasser wieder reichlich aus Bächen und Flüssen.

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

10. Tag: Vom weidenbewachsenen Flusstal über Anhöhen zum Zeltplatz mit Meerblick
Vom weidenbewachsenen Flusstal über Anhöhen zum Zeltplatz mit Meerblick

Ihre Route verläuft heute anfangs in einem von Weiden bewachsenen Flusstal, steigt aber stellenweise auf Anhöhen, von denen aus man bereits das Meer sehen kann. Sie queren heute mehrere kleinere Flüsse durch Waten. In der zweiten Tageshälfte erreichen Sie offenes Gebiet und werden schließlich Ihre Zelte ein letztes Mal an einer passenden Stelle am Berghang errichten. Von diesem letzten Lagerplatz aus können Sie nun die vom Meer geprägte Landschaft um Sisimiut bewundern. Trinkwasser ist wieder reichlich vorhanden den ganzen Tag lang.

Übernachtung im Zelt ohne Bad.

11. Tag: Wanderung nach Sisimiut und Hotelübernachtung
Wanderung nach Sisimiut und Hotelübernachtung

Die letzte Wanderetappe hält einige weitere Flussüberquerungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades bereit. Nach dem ersten Viertel erfolgt ein steiler Aufstieg auf die letzte zackige Bergekette, die noch zwischen Ihnen und dem Ziel, Sisimiut, liegt. Oben auf den Bergen ist der Boden hart und felsig und das Gehen wird zunehmend leichter, ein deutlicher Pfad ist nun vorhanden. Am Ende gibt es leichte Abstiege. Die letzten Kilometer nach Sisimut laufen Sie auf einem Schotterweg und erreichen schließlich Ihr Hotel, wo Sie die Nacht im Zwei- oder Drei-Bett-Zimmer verbingen werden und eine heiße Dusche genießen können.

Übernachtung in Pension ohne Bad.

12. Tag: Abreise oder individuelle Verlängerung

Ein Sammeltransfer bringt Sie nach dem Frühstück zum Flughafen. Sollten Sie noch einen Tag oder gar eine Woche zur Verfügung haben, bietet sich eine individuelle Verlängerung an, z. B. ein Tagesausflug von Sisimiut mit dem Boot zur verlassenen Siedlung Assaqutaq (immer freitags möglich, Buchung vorab erforderlich). Wer noch mehr von der traumhaften Westküste Grönlands sehen möchte, dem sei eine Fahrt mit dem Linienfährschiff nach Illulissat empfohlen, um dort z. B. den berühmten Eisfjord mit seinen schwimmenden Eisbergen zu sehen (siehe auch Hinweise zu Verlängerungsmöglichkeiten in der Randspalte).

Reiseleitung

  • Kimmo Kiimalainen

    Sicherheitsbewusst aber abenteuerlustig macht Kimmo aus jeder Tour ein unvergessliches Wildniserlebnis. Mit einem halben Jahrhundert Lebenserfahrung, vielen Qualifikationen …

  • Minna Hellsten

    Entspannt und aufmerksam macht Minna aus jeder Tour mehr als Sie erwartet haben. Ihr oberstes Ziel ist, dass …

Reise buchen

    Termine 2026:

  • 20.07. −
     31.07.26
    12 Tage

    ,

    2.675 EUR
    • 20.07.26 Anreise nach Kangerlussuaq und Übernachtung Polar Lodge
    • 21.07.26 Los geht's! Transfer nach Kellyville und Start der Weitwanderung auf dem Arctic Circle Trail
    • 22.07.26 Zum Amitsorsuaq-See
    • 23.07.26 Entlang des Südufers des Amitsorsuaq-Sees
    • 24.07.26 Zum Tasersuaq-See
    • 25.07.26 Aufstieg zum Hochplateau mit Sicht auf den Berg Pingu
    • 26.07.26 Durchs massive Flusstal des Ole’s Lakselv
    • 27.07.26 Zur Innajuattoq-Hütte
    • 28.07.26 Zum idyllischen Flusstal, gesäumt von über 1000 Meter hohen Bergen
    • 29.07.26 Vom weidenbewachsenen Flusstal über Anhöhen zum Zeltplatz mit Meerblick
    • 30.07.26 Wanderung nach Sisimiut und Hotelübernachtung
    • 31.07.26 Abreise oder individuelle Verlängerung
    - Noch 5 Plätze frei.
  • 03.08. −
     14.08.26
    12 Tage

    ,

    2.675 EUR
    • 03.08.26 Anreise nach Kangerlussuaq und Übernachtung Polar Lodge
    • 04.08.26 Los geht's! Transfer nach Kellyville und Start der Weitwanderung auf dem Arctic Circle Trail
    • 05.08.26 Zum Amitsorsuaq-See
    • 06.08.26 Entlang des Südufers des Amitsorsuaq-Sees
    • 07.08.26 Zum Tasersuaq-See
    • 08.08.26 Aufstieg zum Hochplateau mit Sicht auf den Berg Pingu
    • 09.08.26 Durchs massive Flusstal des Ole’s Lakselv
    • 10.08.26 Zur Innajuattoq-Hütte
    • 11.08.26 Zum idyllischen Flusstal, gesäumt von über 1000 Meter hohen Bergen
    • 12.08.26 Vom weidenbewachsenen Flusstal über Anhöhen zum Zeltplatz mit Meerblick
    • 13.08.26 Wanderung nach Sisimiut und Hotelübernachtung
    • 14.08.26 Abreise oder individuelle Verlängerung
    - Noch 6 Plätze frei.

Legende

Reisedetails

mind. 6 bis
max. 12 Reisende
Absage bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis 23 Tage vor Reisebeginn vorbehalten.
Wildnistrekking in Westgrönland
FAQ

Erhalte ich eine Packliste bezüglich erforderlicher Ausrüstung und Mahlzeiten?

Sie erhalten von uns bei Buchungsbestätigung ein Dokument mit detaillierten Reise- und Mitnahmeempfehlungen mit inkludierter Packliste, die unsere konkreten Empfehlungen/Angaben sowohl für Ihre erforderliche Ausrüstung als auch für die mitzubringenden Trekkingmahlzeiten beinhaltet.

Wie steht es bei der Tour ums Trinkwasser?

In Grönland ist das Wasser klar und sauber und muss nicht abgekocht werden. Im Gelände ist Wasser meist gut verfügbar, sodass man nicht den ganzen Tag die ganze Tagesration mitschleppen muss. Während der zehntägigen Tour gibt es eine Etappe von ca. 8–10 km, in der Wasser knapp ist. Ihre Reiseleitung wird Sie entsprechend informieren/vorwarnen. Zusätzliche Sicherheit für die Trinkwasseraufbereitung erhalten Sie durch den Kauf von z.B. Micropur Tabletten, die mögliche Viren, Bakterien und Einzeller aus dem Wasser eliminieren. Micropur beeinflusst den Geschmack des Wassers kaum.

Wie ist das Wetter in Grönland Ende Juli/Anfang August?

Die Sommersaison auf dem Arctic Circle Trail in Westgrönland ist die Zeit der nicht schneebedeckten Erde, wenn die Durchschnittstemperatur + 10 C beträgt und die Regenmenge gering ist. Aber: Seien Sie auch auf anderes Wetter vorbereitet! Bei der Wanderung 2017 begegneten unserer Gruppe alle Wetterlagen zwischen -1 °C … +20 °C, von Sonne bis Schnee. Fazit: In Grönland stellt die Natur die Regeln auf und es ist nie auszuschließen, dass z. B. die Etappe eines Tag wegen der Wetterlage verkürzt und am folgenden Tag entsprechend verlängert werden muss.

Gibt es guten Handyempfang oder bleibt nur das Satellitentelefon?

Es gibt auf der gesamten Weitwanderung, von den ersten und letzten Kilometern nahe der Orte Kangerlussuaq und Sisimiut abgesehen, keinen Handyempfang. Ihre Guides führen für Notfälle und die Sicherheit aller Gruppenteilnehmer aber auf der Weitwanderung ein Satellitentelefon mit, sollte um medizinische Hilfe gebeten werden müssen o. ä.

Welche Ausrüstung wird zum Zubereiten der Mahlzeiten gestellt?

Gestellt wird ein Kocher des Typs „Windburner“ (1 Liter Kochtopf mit Deckel plus Brenner) plus Gaskartuschen. Um das Gewicht zu reduzieren, ist es ratsam, den Kocher mit einem anderen Teilnehmer zu teilen. Hiermit kann Wasser gekocht und es können fürs Frühstück auch Instant-Haferflocken im Topf zubereitet werden (wichtig: nur Insant-Haferflocken, um Brennstoff zu sparen). Tasse und Campingbesteck sind selbst mitzubringen.

Gibt es in Grönland Eisbären und muss ich Angst haben, dass wir diesen begegnen?

Eisbären sind in dieser Region Grönlands nicht heimisch. Nur alle 3-5 Jahre wird ein Eisbär gesichtet.

Mücken, Mücken, überall Mücken…

Mücken, Blackflies oder andere fliegende Insekten verursachen normalerweise im August keine nennenswerten Belästigungen mehr. Das Mitführen von Mückenhut/-netz für den Fall der Fälle ist trotzdem eine gute Lösung, die nicht viel wiegt.

Infos zum Reiseland

Reisedetails

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Kimmo Kiimalainen

Sicherheitsbewusst aber abenteuerlustig macht Kimmo aus jeder Tour ein unvergessliches Wildniserlebnis. Mit einem halben Jahrhundert Lebenserfahrung, vielen Qualifikationen im Outdoor-Bereich und Hintergrund im Journalismus hat er mehr als genug Fähigkeiten und Wissen um seine Gäste in jeder Situation zuverlässig und umsichtig zu begleiten. Im Allgemeinen legt Kimmo trotz seiner witzigen Sprüche viel Wert auf die Zutaten einer guten Atmosphäre: Gute Umgangsformen und Aufmerksamkeit werden bei ihm auch im Wildnis groß geschrieben, damit jeder sich stets gut aufgehoben und sicher fühlen kann. Außer in Finnisch Lappland führt Kimmo lange Wandertouren auch auf Spitzbergen, in Grönland, in Russland und in Schottland. Relevante Zertifikate: Paddel-Lehrer (Paddling instructor), Rafting-Bootsführer, Wildnisguide (Finnland), ACMG Assistant Hiking Guide (Kanada), Wilderness First Responder. Sprachen: Finnisch, Deutsch, Englisch.