25 Tage Wander- und Kulturreise: Lhasa, Everest und versunkene Königreiche
Wer einmal vom heiligen Berg Kailash gehört hat, trägt ihn fortan im Herzen: Für unzählige Pilger verschiedenster Religionen gilt er als Zentrum des Universums. Auch für Sie wird die dreitägige Umrundung des Kailash aufgrund des unerschöpflichen Wissens von Christian Hertel, dem Kopf und Geist all unserer Tibetreisen, weit mehr sein als ein Trekking. Es erwartet Sie eine Pilgerreise in eine Welt, in der Glaube, Natur und Mensch im Einklang schwingen. Gleichzeitig eröffnet sich ein Tibet von unvergleichlicher Schönheit – ein Land, das jede Vorstellung übertrifft: endlose Weite, tiefblaue Seen und strahlend weiße Eisriesen, als hätte jemand die Welt neu gezeichnet.
Schon beim ersten Blick auf den Potala-Palast spürt man, dass Lhasa nicht nur ein Reiseziel ist, sondern ein lang gehegter Traum. In der klaren Höhenluft erkunden Sie den Jokhang-Tempel und erleben das geschäftige Treiben der Pilger auf den Straßen der Altstadt. Immer wieder begegnen Ihnen Menschen, deren Glaube jede ihrer Geste durchdringt. Weiter westwärts führt Ihre Route vorbei am türkisblauen Yamdrok-See nach Gyantse und Shigatse. Dort umrunden Sie das Tashilhunpo-Kloster auf der traditionellen Kora, bevor sich am Pang La-Pass ein spektakulärer Blick auf sechs 8.000er des Himalayas eröffnet. Zwischendurch bleibt immer wieder Zeit, die Landschaft wandernd und staunend zu genießen.
Zwischen uralten Ruinen und windgegerbten Felsen erwacht Geschichte zum Leben: In den Tälern von Guge und Shangshung folgen Sie den Spuren längst vergessener Königreiche. Neben fantastischen Landschaften erwarten Sie ganz besondere Begegnungen mit Tibetern: ihre Ruhe, ihre Würde, ihr unerschütterlicher Glaube, der in jeder Geste und in jedem Blick lebendig wird. Ihre Gesichter sind gezeichnet vom schweren Leben auf über 4.000 Metern und der tibetischen Geschichte. Nach zwei Wochen sanfter Akklimatisation startet der Höhepunkt der Reise: Ihre Umrundung des Kailash. Und vielleicht stellen Sie – wie schon der Yogi Milarepa vor rund 1.000 Jahren – fest, dass kein Ort wundervoller ist als dieser.
Sie fliegen bequem per Direktflug von Frankfurt nach Chengdu. Auf Wunsch organisieren wir gerne Rail&Fly-Tickets, passende Anschlussflüge sowie Abflüge von anderen Flughäfen.
Nach Ihrer frühen Ankunft in Chengdu fliegen Sie über das tibetische Hochplateau und landen auf dem „Dach der Welt“. Auf der Fahrt nach Lhasa genießen Sie die faszinierende Landschaft des Yarlung-Tals und überqueren den Brahmaputra. Am Nachmittag erreichen Sie Lhasa (3.600 m) und beziehen Ihr Hotel in der Altstadt. Beim Rundgang um den Jokhang-Tempel erleben Sie den Geist der „Stadt der Götter“, bevor Sie den Tag bei einem tibetischen Begrüßungsessen ausklingen lassen.
Zu Fuß erkunden Sie die engen Gassen rund um den Barkhor und beobachten Pilger bei ihren eindrucksvollen Ritualen. Ziel Ihres Rundgangs ist der Jokhang-Tempel, das spirituelle Zentrum Tibets mit seiner heiligsten Buddha-Statue. Im Inneren erleben Sie den Duft von Yakbutter, murmelnde Mantras und tiefe Gläubigkeit – ein unvergesslicher Moment. Am Nachmittag bleibt Zeit für eigene Entdeckungen in Lhasas Altstadt – gehen Sie es ruhig an, auf 3.600 m Höhe.
Heute besuchen Sie eines der größten Architekturwunder der Welt: den Potala-Palast auf dem Marpo Ri, dem „Roten Berg“. Das imposante Wahrzeichen Lhasas begeistert mit prächtigen Mandalas, Wandmalereien und buddhistischen Heiligtümern. Mit Ihrem Guide entdecken Sie die spirituelle Bedeutung dieses Ortes, spazieren anschließend entlang des Pilgerweges und entspannen im Park hinter dem Palast bei einem tibetischen Mittagessen im Teehaus. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.
Sie unternehmen einen Ausflug östlich von Lhasa zum abgelegenen Kloster Drak Yerpa. Im Gegensatz zu den bekannten Klöstern Ganden und Sera genießen Sie hier Ruhe und eine friedvolle Atmosphäre. Entlang der Berghänge besuchen Sie Höhlen, in denen einst bedeutende Meister des tibetischen Buddhismus meditierten. Auf etwa 4.400 Metern erleben Sie einen neuen Höhenreiz, wobei Sie am Abend ein letztes Mal im für tibetische Verhältnisse „tiefen“ Lhasa zu Bett gehen.
Früh am Morgen fahren Sie auf dem Friendship Highway von Lhasa nach Shigatse. Vom Khamba La-Pass (4.794 m) aus genießen Sie einen herrlichen Blick auf den malerischen Yamdrok-Tso und können am Seeufer wandern. Weiter geht es über den Karo La-Pass (5.000 m), bevor Sie Gyantse mit seiner historischen Festung und dem berühmten Pelkhor-Kloster erreichen. Durch fruchtbare Täler geht es schließlich weiter nach Shigatse.
Der Höhepunkt von Shigatse ist das Tashilhunpo-Kloster, traditioneller Sitz des Panchen Lamas, mit prächtigen Hallen, Statuen und Wandmalereien. Nach der Besichtigung fahren Sie ins Everest-Gebiet: über den Gyatso La (5.248 m) und Pang La eröffnen sich spektakuläre Ausblicke auf sechs 8.000er von Kanchenjunga bis Shishapangma. Ihre Fahrt endet in Tashi Dzom (4.080 m), auch Peruche genannt, wo Sie in einem einfachen Gasthaus übernachten.
Nach einem tibetischen Frühstück brechen Sie auf zur Nordflanke des Everest. Wenn Sie möchten, können Sie das Rongbuk-Kloster besuchen, von dem der höchste Berg der Erde bereits sichtbar ist. Sie übernachten in einem stationären Gemeinschaftszelt nahe des Klosters (5.000 m), wo Sie abends am warmen Ofen Reiseerlebnisse austauschen können. Bei Höhenunverträglichkeit ist gegen geringen Aufpreis auch eine Rückkehr nach Tashi Dzom möglich.
Pünktlich zum Sonnenaufgang verlassen Sie Ihr Zelt und genießen die Nordflanke des „Qomolongma“ (8.848 m), wie ihn die Einheimischen nennen. Sie haben Zeit, um den Berg ausgiebig in allen Lichtverhältnissen zu bestaunen. Nach einem letzten Blick auf Everest, Cho Oyu und weitere Gipfel fahren Sie nach Tingri, dann über abgelegene Pisten westwärts. Unterwegs erscheinen das Langtang-Himal und Shishapangma. Ihr Tagesziel ist der See Peikutso mit grandiosen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt.
Ihre Reise führt Sie weiter nach Westtibet, dass eine überraschend vielfältige Tierwelt bietet – vielleicht entdecken Sie Yaks, Antilopen, Füchse oder Schwarzhalskraniche. Linker Hand begleitet Sie der Yarlung-Fluss (Brahmaputra), dessen Quelle nahe der Route liegt. Bei Paryang richten Sie Ihr Nachtlager ein, umgeben von grasenden Yaks, saftig grünen Wiesen, Sanddünen und den schneebedeckten Gipfeln des nepalesischen Himalayas.
Nach Ihrer Weiterfahrt erreichen Sie eine der schönsten Regionen Tibets, den heiligen Kailash und den Manasarovar-See am Fuße des Gurla Mandata (7.694 m). Der höchstgelegene Süßwassersee der Welt (4.560 m) bildet zusammen mit dem Raksastal ein Naturmandala, in dessen Zentrum sich der Kailash befindet. Sie schlagen Ihr Camp an den Ufern auf, können die Umgebung erkunden, zur Chiu Gompa aufsteigen oder optional in den heißen Quellen baden.
Heute fahren Sie ins mystische Garuda-Tal. Sie folgen zunächst der Hauptroute westwärts, biegen dann zum Sutlej ab, dem westlichen Fluss des Naturmandalas. In Thirtapuri (4.330 m), dem Eingang zum Garuda-Tal, erkunden Sie heilige Stätten des Guru Rinpoche und Yeshe Tsogyel zu Fuß. Anschließend geht es tiefer ins Tal, zum Bön-Kloster Gurugyam, bevor Sie weiter entlang des Sutlej nach Kyhunglung fahren.
Riesige Chörten markieren den Eingang zu Ihrem heutigen Ziel: die buddhistischen Höhlen im Kyhunglung-Canyon, einer der interessantesten Orte Westtibets. Forscher vermuten, dass Kyhunglung einst Hauptstadt des über 2.000 Jahre alten Shangshung-Königreiches war, das sich von Nordchina bis Pakistan und von Ladakh bis Lhasa erstreckte. Nutzen Sie den Tag, die Ruinen auf eigene Faust zu erkunden. Ihr Camp bietet dafür eine optimale Umgebung.
Eine spektakuläre Fahrt führt zurück auf die Hauptroute zu den schönsten Aussichtspunkten des Sutlej-Canyons. Surreale Landschaften wurden hier über Millionen Jahre von Wind und Wasser geformt. Bei klarem Wetter zeigen sich Nanda Devi (7.816 m) und der markante Kamet. Am späten Nachmittag erreichen Sie Tsaparang im einstigen Guge-Königreich. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie übernachten im Gasthaus einer tibetischen Familie.
Heute besuchen Sie die über 900 Jahre alten Ruinen des versunkenen Königreichs Guge. In der einstigen Hauptstadt entdecken Sie Tempel, Festungsmauern, den Sommerpalast und beeindruckende Wandmalereien, Meisterwerke buddhistischer Ikonenkunst. Eine kurze, leichte Wanderung durch eine Schlucht führt Sie zurück zu Ihrem Gasthaus, das in die einzigartige Schluchtenlandschaft eingebettet ist.
Am Morgen startet Ihre Fahrt ostwärts nach Darchen (4.620 m), zum Ausgangspunkt Ihrer Kailash-Umrundung. Am Abend besprechen Sie gemeinsam Ihre bevorstehenden drei Trekkingtage. Sie übernachten in einem einfachen Gasthaus mit externen Duschmöglichkeiten.
Früh reihen Sie sich in den Pilgerstrom ein: Hindus, Buddhisten, Jain und Bön verehren den Kailash. Vom Mani Lakhang in Darchen führt der Weg westwärts durchs Tal des Götterflusses, vorbei an Chörten, Mani-Steinen und dem Tarpoche-Fahnenmast. Durch Schluchten mit Wasserfällen und das Chuku-Kloster erreichen Sie Ihr Lager beim Diraphuk-Kloster, von dem sich die majestätische Nordwand des Kailash in voller Pracht zeigt.
Zum Sonnenaufgang sehen Sie, wie prächtig die Nordwand des Kailash leuchtet – ein Anblick, der für das frühe Aufstehen entschädigt. Nach dem Frühstück startet die längste Etappe Ihrer Umrundung, stets den Berg zu unserer Rechten. Sie steigen auf zum Pass (5.636 m) und wandern vorbei an Shiva Tsal, der Bardo-Stätte der Gläubigen. Yakhörner, Steintürme und Gebetsfahnen zieren den heiligen Ort. Ihr Abstieg führt zum Zutrulphuk-Kloster mit Milarepas Meditationshöhle.
Heute vollenden Sie Ihre Umrundung des Kailash: auf einer gemütlichen Halbtagestour durch einen märchenhaften Canyon mit kleinen Flussquerungen. Zurück in der Barkha-Ebene eröffnen sich Blicke auf Gurla Mandata sowie auf die Seen Raksastal und Manasarovar, bevor Sie Darchen erreichen. Geistig gestärkt und erschöpft bleibt Zeit für eine Dusche, dann fahren Sie auf einer gut ausgebauten Straße weiter nach Saga.
Sie lassen Saga hinter sich und fahren auf einer asphaltierten Strecke bis nach Sakya. Bei zahlreichen Stopps in der beeindruckenden Landschaft können Sie Ihre Beine vertreten und sich so langsam vom tibetischen Hochland verabschieden. Nach der kleinen Stadt Lhatse verlassen Sie den Friendship Highway für einen in vielerlei Hinsicht lohnenswerten Abstecher nach Sakya. Nach Ihrer Ankunft lädt Sie Ihr Reiseleiter zu einem Spaziergang im Nordteil des Sakya-Klosters ein.
Heute tauchen Sie ein in die Welt der „Blumensekte“, einer Hauptströmung des tibetischen Buddhismus. Das Kloster, ursprünglich als Festung gegen die Mongolen erbaut, beherbergt zahlreiche Kulturgüter und blickt auf über 600 Jahre Geschichte zurück. Nach der Besichtigung haben Sie Zeit, das Kloster auf eigene Faust zu erkunden und Souvenirs zu kaufen. Am Abend kehren Sie nach Shigatse zurück und genießen ein gemütliches Abschiedsessen mit dem tibetischen Team.
Wieder auf vier Rädern verlassen Sie die Kailash-Region Richtung Osten. Nach einem kurzen Abschnitt am Yarlung Tsangpo biegen Sie ins abgelegene tibetische Hinterland ab, vorbei an kleinen Dörfern und idyllischer Landschaft. Über den Dongula La (4.834 m) erreichen Sie den geheimen Ort am Fuße des heiligen Qungmoganze (7.048 m). Die Weiterfahrt führt Sie über den Shogu La-Pass (5.259 m) bis kurz vor Yangpachen.
Nach dem Frühstück kehren Sie nach Lhasa zurück und checken in Ihrem Hotel in der Altstadt ein. Den restlichen Tag gestalten Sie ganz nach Belieben: Umrunden Sie ein letztes Mal den Jokhang auf dem Barkhor, schauen Sie dem Treiben der Gläubigen zu, kaufen Sie letzte Souvenirs oder verweilen Sie an Ihrem Lieblingsplatz. Es bleibt genug Zeit, sich ganz bewusst von Tibet zu verabschieden und den Tag stimmungsvoll ausklingen zu lassen.
Nach einer letzten geruhsamen Nacht im Herzen Tibets treten Sie die Heimreise an. Auf der Fahrt zum Gongkar Airport überqueren Sie nochmals das breite Flussbett des Yarlung Tsangpo (Brahmaputra). Kurz darauf genießen Sie vom Flugzeug aus spektakuläre Ausblicke auf den Himalaya. Ihr Rückflug erfolgt über Peking oder Chengdu. Sie landen am Folgetag an Ihrem Heimatflughafen.
Seit knapp 20 Jahren praktizierende Buddhistin, beschäftigt sich Katharina schon lange mit der Religion und Geschichte der Himalaya-Völker - auch auf diversen Reisen in die Himalaya-Länder. In Deutschland arbeitet sie als Wildnis- und Achtsamkeitstrainerin. Menschen eine tiefe Naturverbindung zu ermöglichen, ist in jedem Teil der Erde ihr Anliegen.
Sei es die Magie der hohen Berge oder die tiefe Spiritualität der Menschen - Matthias fasziniert das Umfeld des Himalaya und lässt unsere Reisegäste an seiner Begeisterung teilhaben. Hauptberuflich ist "Matze" Notfallsanitäter und in seiner Freizeit begibt er sich auf Hochtouren und Eiskletterrouten in den Alpen. Fühlen Sie sich mit ihm bestens aufgehoben auf unseren Reisen aufs Dach der Welt, nach Tibet!
„Chris“ ist vollblut-Asienliebhaber, studierte in Hongkong und spricht neben Chinesisch auch etwas Tibetisch. Seit 2003 bereist Christian buddhistische Kulturen Asiens, u. a. in China, Tibet, Taiwan, Sri Lanka und Thailand. All seine Erfahrung und Kontakte vor Ort bringt er mit auf Reisen ein. Seine größte Hingabe gilt dem tibetischen Kulturkreis, den er durch zahlreiche Touren im Himalaya – sowohl allein als auch mit Reisegruppen – seit über 20 Jahren intensiv erforscht. An der Universität Leipzig vertiefte er sich in die tibetische Schrift und hat eine sehr umfangreiche Kenntnis der tibetischen Kultur und Religion. Ganz besonders schätzt Christian die Herzlichkeit der Tibeter und die unglaubliche Stärke ihres Glaubens. Darüber hinaus bestieg er in Tibet den Mount Kyizi (6204m) und leitete zahlreiche Trekkingtouren. Freuen Sie sich auf eine faszinierende Tour und erkunden Sie mit Chris Orte abseits der üblichen Pfade.
Das ist ein Call to Action!
Persönliche Beratung
durch
0351 266 25-31
sophie.kelly@schulz-aktiv-reisen.de
Kontakt aufnehmenHier erreichen Sie direkt den passenden Ansprechpartner!
Ihre Frage geht direkt an: Sophie Kelly