Zur Zeit der Mitternachtssonne führt Sie dieses einzigartige Zelttrekking in die raue, wunderschöne Wildnis von Spitzbergen. An sechs Trekkingtagen erleben Sie Schritt für Schritt die karge Landschaft, begegnen fragiler arktischer Natur und steilen Bergen voller hunderte Millionen Jahre alter Fossilien. Sie durchschreiten steinige Täler, furten Bäche und erklimmen Berge. Sie zelten an epischen Lagerplätzen und unternehmen Abendausflüge zu Wasserfällen, zum Gletscherrand und auf Gipfel. Ihr Deutsch sprechender Reiseleiter Kimmo, erfahrener Wildnisguide und leidenschaftlicher Outdoor-Enthusiast, macht Ihre Tour mit seinem Wissen und Humor zu einem unvergesslichen Wildniserlebnis.
Ein Bootstransfer bringt Sie von Longyearbyen zur Halbinsel Dickson Land. Von der Mündung des Flusses Skansdalselva wandern Sie auf dem „Eisbären Trail“ um den Jotunfonna-Gletscher nach Pyramiden. Sie erleben Gletscher, Berge, Wasserfälle, die Stille der Wildnis und den Zauber des vom Permafrost geprägten Spitzbergen mit seinen seltenen Wundern der Natur: Pflanzen und Wildtiere, die sich an die außergewöhnlichen Lebensbedingungen dieser kargen arktischen Umgebung angepasst haben. Atemberaubende geologische Phänomene und Spuren aus längst vergangenen Erdzeitaltern begegnen Ihnen täglich, Sie stoßen auf zahlreiche Fossilien und markante Gesteinsformationen.
Inmitten all dieser Wunder behalten Sie stets Ihre Umgebung im Auge, denn Sie befinden sich auf fremdem Territorium – hier ist der Eisbär zu Hause! Zusammen mit Ihren Guides erleben Sie die Spannung, die die Eisbärenwache unter der Mitternachtssonne mit sich bringt. Ihre Trekkingtour endet in Pyramiden, einer verlassenen Bergbaustadt und letzter Höhepunkt des Eisbären Trails. Einst die nördlichste Stadt der Welt, diente Pyramiden als Verwaltungszentrum der Bergbauaktivitäten der Sowjetunion und später Russlands in Spitzbergen. Bei einer Führung durch die Geisterstadt können Sie die Atmosphäre vergangener Zeiten spüren.
Wandern oder Trekking
Hotels und Pensionen
Übernachtung in freier Natur
Willkommen auf Spitzbergen! Nach Landung nimmt Sie Ihr Guide am Flughafen Longyearbyen in Empfang. Sie fahren gemeinsam zu Ihrer Unterkunft, wo Sie die erste Nacht verbringen. Je nach Ankuftszeit kann man gleich heute die von Norwegen verwaltete Kleinstadt Longyearbyen besichtigen.
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Sie starten mit leichtem Gepäck in Ihre Wanderwoche. Auf einer Kennenlernwanderung besteigen Sie den Plateauberget (481 m) vor den Toren Longyearbyens. Vom Gipfel blicken Sie von oben auf die Stadt und Umgebung. Abends treffen Sie sich gemeinsam als Gruppe mit Ihren Guides, um Ihr Wildnistrekking vorzubereiten. Sie erhalten Gaskocher, Gaskartuschen und Essenspakete für die Trekkingtour. Übernachtung wie am Vortag.
Wanderung ca. 4 h, 6 km, +/–400 Hm
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck
Ein Bootstransfer bringt Sie nach Dickson Land. Dort wird ein Beiboot zu Wasser gelassen und die Schiffsbesatzung bringt Sie zum Strand. Nach einem Sicherheitsbriefing wandern Sie das massive aber flache Flusstal “Skansdalen” hinauf. Ihre Route schlängelt sich auf steinigem, unebenen Boden unten im Tal zwischen kleinen Schmelzwasserbächen entlang. Nach einem kurzen, steilen Aufstieg erreichen Sie den ersten Lagerplatz. Ein Abendausflug führt Sie zu imposanten Wasserfällen. Nachts Eisbärenwache.
Transfer ca. 2 h; Wanderung ca. 5 h, 9 km, + 195/–30 Hm
Übernachtung im Zelt ohne Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Mittagessen, Abendessen
Auf Geröll wandern Sie weiter zu einem namenlosen kleinen See inmitten rauher Bergwelt. Stellenweise gibt es an den Hängen noch Altschneefelder. Unterwegs finden Sie zahlreiche Fossilien von Meereslebewesen aus den Erdzeitaltern Devon und Perm (etwa 350 Mio. Jahre alt) und allerlei skurrile Gesteinsformationen. Ihr Abendausflug führt Sie heute zum Aussichtspunkt am Rand des nahegelegenen Jotunfonna-Gletschers. Nachts wieder Eisbärenwache in Schichten.
Wanderung ca. 7 h, 12 km, + 235/–100 Hm
Übernachtung im Zelt ohne Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Mittagessen, Abendessen
Sie erreichen das “Tordalen”-Tal, wo Sie eine Flussüberquerung meistern. Je nach Wasserpegel kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen. Manchmal muss sogar mehrere Stunden gewartet werden, dass die Gletscherschmelze abnimmt und der Fluss wieder passierbar ist. Nach dem Lageraufbau unternehmen Sie einen Abendausflug zu einer nahegelegenen Schlucht, wo Sie mit etwas Glück fossile Überreste des ältesten Farnbaumwaldes der Welt finden. Nachts wieder Eisbärenwache in Schichten.
Wanderung ca. 7 h, 12 km, + 105/–260 Hm
Übernachtung im Zelt ohne Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Mittagessen, Abendessen
Heute werden die Zelte gar nicht abgebaut. Ohne Rücksäcke wandern Sie gleich nach dem Frühstück los. Ihr Ziel: Der Torfjället-Berg, welcher mit 785 m Höhe über unserem Lagerplatz thront. Von oben eröffnet sich ein atemberaubender Blick. Bei gutem Wetter kann man zig Kilometer in jede Richung sehen. Der Rückweg führt Sie zu Korallenfossilienansammlungen und an Wasserfällen vorbei, deren Wasser 40 Meter in die Tiefe stürzt. Nachts wieder Eisbärenwache in Schichten.
Wanderung ca. 5 h, 8 km, +/–630 Hm
Übernachtung im Zelt ohne Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Mittagessen, Abendessen
Die letzte Wanderetappe hält einige weitere Flussüberquerungen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades bereit, bevor Sie die verlassene Stadt Pyramiden erreichen. In der Geisterstadt ist alles noch so wie es Anfang der 90er Jahre hinterlassen wurde, als die Sowjetunion den Kohlebergbau in Pyramiden aufgab. Sie übernachten im einzigen Hotel der Stadt, auf besonderen Wunsch kann auch diese Nacht noch gezeltet werden.
Wanderung ca. 6 h, 11 km, +100/–250 Hm
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Mittagessen
Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Rundgang durch die Geisterstadt. Ein lokaler Guide führt Sie in diverse Gebäude. Hier kann man noch sehen, wie das Leben in der nördlichsten Bergbausiedlung der Welt einst war. Das leerstehende Kulturhaus, die Kantine und Schwimmhalle erzählen vom einstigen Glanz der sowjetischen Musterstadt. Sie verlassen Pyramiden per Schiff. Vorbei am Nordenskjöld-Gletscher geht es zurück nach Longyearbyen, wo Sie etwa 19.00 Uhr ankommen. Bustransfer zum Gasthaus.
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck
Heute verabschieden Sie sich von Spitzbergen! Je nach Abflugzeit starten Sie zeitig früh oder auch erst am Vormittag oder frühen Nachmittag. Rückflug.
Mahlzeiten: Fruehstueck
Sicherheitsbewusst aber abenteuerlustig macht Kimmo aus jeder Tour ein unvergessliches Wildniserlebnis. Mit einem halben Jahrhundert Lebenserfahrung, vielen Qualifikationen …
Entspannt und aufmerksam macht Minna aus jeder Tour mehr als Sie erwartet haben. Ihr oberstes Ziel ist, dass …
Legende
Auf Spitzbergen ist das Wasser klar und sauber, muss aber aus Sicherheitsgründen abgekocht werden. Dafür wird Ihnen ein geeigneter Campingkocher und genug Brennstoff zur Verfügung gestellt. Im Gelände ist Wasser meist gut verfügbar, sodass man nicht den ganzen Tag die ganze Tagesration mitschleppen muss.
Die Sommer auf Spitzbergen sind kurz und es wird auf den Bergen noch Schneeflecken geben. Durchschnittstemperatur beträgt +5°C bis +10°C und die Regenmenge ist gering. Die Sonne geht nicht unten, es gibt also die ganze Zeit Tageslicht. Aber: Seien Sie auch auf anderes Wetter vorbereitet! Die Temperaturrekorde für Juli sind +0,2°C (niedrigste jemals gemessene) und +21,3°C (höchste jemals gemessene Temperatur). Also Sonnencreme nicht vergessen! Fazit: Auf Spitzbergen stellt die Natur die Regeln auf und es ist nie auszuschließen, dass z. B. die Etappen und Abendausflüge sich etwas verändern.
Es gibt auf der gesamten Wanderung gar keinen Handyempfang. Ihre Guides führen für Notfälle und die Sicherheit aller Gruppenteilnehmer aber ein Satellitentelefon mit, sollte um medizinische Hilfe gebeten werden müssen o. ä.
Gestellt wird ein Kocher des Typs “Trangia” (2 Kochtopfe mit Deckel plus Gasbrenner) plus Gaskartuschen. Um das Gewicht zu reduzieren, ist es ratsam, den Kocher mit einem anderen Teilnehmer zu teilen. Hiermit kann Wasser für die Trekkingmahlzeiten und zum Trinken gekocht werden. Eine Tasse ist selbst mitzubringen.
Eisbären kann es auf Spitzbergen überall geben. Deshalb haben die Guides eine Schreckschusspistole und Waffen zur Selbsverteidigung dabei, wie von den Lokalbehörden vorgeschrieben. Außerdem ist die Trekkingroute so ausgelegt, dass küstennahe Gebiete, wo die Eisbären sich am häufigsten aufhalten, vermieden werden. Und: Damit nachts niemand im Zeltlager von einem Eisbären überrascht wird, müssen die Teilnehmer sich an der Eisbärenwache in Schichten beteiligen. Im baumlosen Gelände kann man ungehindert in alle Richtungen sehen, an manchen Lagerplätzen sogar kilometerweit.
Es gibt keine Mücken oder andere fliegende Insekten, die Menschen belästigen können.
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Sicherheitsbewusst aber abenteuerlustig macht Kimmo aus jeder Tour ein unvergessliches Wildniserlebnis. Mit einem halben Jahrhundert Lebenserfahrung, vielen Qualifikationen im Outdoor-Bereich und Hintergrund im Journalismus hat er mehr als genug Fähigkeiten und Wissen um seine Gäste in jeder Situation zuverlässig und umsichtig zu begleiten. Im Allgemeinen legt Kimmo trotz seiner witzigen Sprüche viel Wert auf die Zutaten einer guten Atmosphäre: Gute Umgangsformen und Aufmerksamkeit werden bei ihm auch im Wildnis groß geschrieben, damit jeder sich stets gut aufgehoben und sicher fühlen kann. Außer in Finnisch Lappland führt Kimmo lange Wandertouren auch auf Spitzbergen, in Grönland, in Russland und in Schottland. Relevante Zertifikate: Paddel-Lehrer (Paddling instructor), Rafting-Bootsführer, Wildnisguide (Finnland), ACMG Assistant Hiking Guide (Kanada), Wilderness First Responder. Sprachen: Finnisch, Deutsch, Englisch.
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