22 Tage Lodgetrekking mit uralter Bergkultur und den heiligen Gosainkund-Seen
Lassen Sie sich in eine grandiose Landschaft entführen, diebekannten Regionen wie Annapurna oder Everest in nichts nachsteht. Entlang des stark gegliederten Reliefs durchqueren Sie vielfältige Vegetationszonen – vom fast tropischen Bergwald bis ins karge, von markanten Eiszacken umrahmte Langtang-Tal. Unvergessliche Himalaya-Ausblicke, heilige Seen, traditionelle Bergdörfer und die Überschreitung des Laurebina-Passes (4.600 m) gestalten diese Kombination aus drei Trekkingregionen besonders abwechslungsreich. Wer noch höher hinaus will, kann den Tsergo Ri (4.984 m) oder den Surya Peak (5.145 m) besteigen – oder zwei wohlverdiente Ruhetage einlegen.
Die Nepal-Buchautoren und schulz aktiv-Mitarbeiter Ray Hartung und Sophie Kelly sind sich einig: „Diese Tour ist GENIAL!“ Begeisterung weckt vor allem die Nähe zu Kathmandu – Inlandsflüge oder lange, holprige Anfahrten entfallen. Auch die Trekkingdauer überzeugt: 16 Wandertage garantieren intensiven Naturgenuss fernab von Zivilisation und Straßenlärm – umgeben von beeindruckender Landschaft, ursprünglicher Kultur und den Vorzügen der nepalesischen Lodge-Infrastruktur. Den selten begangene Tamang Heritage Trail nennen die Autoren als persönlichen Geheimtipp: Er bietet authentische Einblicke in das Leben der gastfreundlichen Bergvölker und in ihre stark tibetisch geprägte Tradition.
Der Einstieg im Tamang-Gebiet bietet ideale Bedingungen zur Akklimatisierung. Gut vorbereitet geht es weiter ins beeindruckende Langtang-Tal, das vom gewaltigen Langtang Lirung (7.234 m) und vom eleganten Gangchempo (6.387 m) überragt wird. Abseits des 8.000er-Trubels entdecken Sie Pfade und uralte Wälder – und genießen spektakuläre Ausblicke auf Gletscher, Hochalmen und schneebedeckte Gipfel. Der Aufstieg zu den heiligen Gosainkund-Seen wird mit Fernblicken bis nach Tibet belohnt. Gut angepasst an die Höhe meistern Sie den Laurebina-Pass (4.600 m) und steigen schließlich ins grüne Helambu-Gebiet mit blühenden Rhododendronwäldern und lebendiger Sherpa-Kultur ab.
Ihr Anreise nach Kathmandu erfolgt in der Regel mit einem Nachtflug. Gern vermitteln wir Ihnen auf Wunsch die passende Flugverbindung.
Schon der Anflug ist beeindruckend: Mit etwas Glück und bei guter Sicht können Sie die Himalaya-Kette bestaunen. Sie erreichen die Hauptstadt Kathmandu, die mit knapp zwei Millionen Einwohnern die größte Stadt Nepals ist und auf rund 1.300 Metern in einem weiten Talkessel liegt. Nach Ihrer Ankunft erfolgt der Transfer ins Stadtzentrum zum Hotel. Je nach Flugplan bleibt Zeit für erste Erkundungen und einen kleinen Rundgang. Am Abend erwartet Sie ein typisch nepalesisches Begrüßungsessen.
Am frühen Morgen fahren Sie über Nuwakot (Trishuli) bis zum Ausgangspunkt des Treks nach Gatlang. Zu Beginn führt eine asphaltierte Straße durch die malerische Vorgebirgslandschaft mit Ausblicken auf Ganesh Himal und den Manaslu (8.156 m), bevor der letzte Abschnitt über eine staubige Piste verläuft. Am Nachmittag können Sie das vielbeschäftigte Treiben in einem großen Bauerndorf beobachten. Hier leben die Tamangs in teils noch erhaltenen alten Steinhäusern mit prächtig verzierten Holzfenstern.
Der erste Abschnitt dient zum gemütlichen Einlaufen. Nach etwa fünf Stunden erreichen Sie bei herrlichen Aussichten auf den Ganesh Himal und das Langtang-Tal die bunte Lodgesiedlung Tatopani (2.615 m). Der Name bedeutet „heißes Wasser“, da eine heiße Quelle mitten durch das Dorf führt und für Badegenuss sorgt. In der Ferne leuchten die schneebedeckten Spitzen der Kerung-Berge von Tibet. Bei mildem Mittelgebirgsklima lassen Sie den Tag gemächlich ausklingen.
Sie passieren die malerischen Tamang-Orte Nagthali und Bimthang. Zuerst windet sich der Pfad bergauf durch Rhododendronwälder, die im Frühjahr in bunten Farben erblühen. In Nagtali, dem spirituellen Zentrum der Region, genießen Sie einen traumhaften Rundumblick auf den Langtang und Ganesh Himal. Nach der Mittagsrast steigen Sie abwärts zum Tagesziel Thuman: Hier ist das Dorfbild durch die charakteristische Tamang-Architektur geprägt und alte schamanische Traditionen bestehen bis heute.
Heute erreichen Sie das Langtang-Tal. Der Weg führt zuerst hinab zum Bothekoshi-Fluss (1.600 m), wo Sie ihre erste große Himalaya-Hängebrücke überqueren. Auf der gegenüberliegenden Seite angelangt, wartet der Aufstieg nach Lingling (1.700 m). Über Serpentinen steigen Sie immer höher hinauf bis nach Briddhim (2.230 m): ein idyllisch gelegenes Tamang-Dorf mit einer farbenfrohen Gompa und aussichtsreichem Vorplatz. Auch hier wird Sie die gute Auswahl aus frisch zubereiteten Gerichten erfreuen.
Der Weg steigt an bis Sherpagaon und führt dann im stetigen Auf und Ab oberhalb des Langtang-Tals entlang, bevor er sich zu einem aussichtsreichen Panoramaweg entwickelt. Unterwegs passieren Sie landschaftliche Nutzfelder und treffen auf fleißige Einheimische. Auf der gegenüberliegenden Seite erblicken Sie die große Siedlung von Thulo Syabru und die weißen Spitzen der Gosainkund-Berge sowie die massive Gestalt von Paldor (5.865 m). Am Ende des Tages erreichen Sie Ihren Übernachtungsort Rimche.
Entlang des rauschenden Langtang Khola-Flusses wandern Sie durch dichten Dschungel. Mit etwas Glück erspähen Sie Affen, Vögel oder Wildziegen. Mit zunehmender Höhe öffnen sich weite Almen und erste Ausblicke auf den Langtang Lirung (7.227 m), die Sie begeistern werden. Im gleichnamigen Ort Langtang (3.400 m) sind die Ausmaße der gewaltigen Naturkatastrophe von 2015 noch sichtbar: Damals erschütterten mehrere Erdbeben das Land und das gesamte Dorf wurde verschüttet.
Heute lassen Sie die Baumgrenze hinter sich und die Vegetation wird immer spärlicher. Vom kleinen Dörfchen Mundu (3.550 m) aus sehen Sie bereits den kegelförmigen Tsergo Ri (4.984 m). Seine Besteigung steht am nächsten Tag auf dem Programm. Die vielen Chörten und langen Manimauern aus behauenem Stein machen die Nähe zur tibetischen Kultur immer deutlicher, während Sie langsam den höher gelegenen Ort Kyanjing Gompa (3.700 m) am Ende des Tals erreichen.
Sie legen einen Ruhetag ein, um sich besser an die Höhe anzupassen. Machen Sie beispielsweise einen Spaziergang in der Umgebung und besichtigen Sie die hiesige Gompa. Auf alle Gipfelstürmer wartet der Höhepunkt des Langtang-Tals: ein optionaler Ausflug zum Kyanjing-Aussichtsgipfel (4.350 m) oder die Besteigung des Tsergo Ri (4.984 m). Belohnt wird der Aufstieg mit einem 360-Grad-Rundumblick auf Langtang Lirung (7.227 m), Dorje Lakpa (6.966 m) und den eleganten Gangchempo (6.387 m).
Auf dem schon bekannten Pfad geht es größtenteils am Ufer talauswärts zurück zum Lama Hotel (2.350 m). Mit etwas Glück können Sie hier lebende Affen bei ihrem aktiven Treiben oder gemütlich grasende Yaks auf den alpinen Almwiesen beobachten. Ruhen Sie sich am Abend in der gemütlichen Stube aus und lauschen Sie dem freundlichen Miteinander der Einheimischen.
Kurz nach Ihrem Aufbruch gabelt sich der Weg bei Rimche und Sie verlassen die bekannten Pfade. Halten Sie Ausschau nach den großen Bienenwaben an den Felsen: Der schmackhafte Himalaya-Honig und seine aufwendige Gewinnung sind weltberühmt. Sie steigen steil hinunter Richtung Talausgang und überqueren den Langtang-Fluss. Durch dichte Bambuswälder führt der Weg durch ein neues Seitental steil nach oben zum Gosainkund-Trek. Oben angekommen erreichen Sie das weitläufige Dorf Thulo Syabru (2.200 m).
Heute geht es weiter hinauf durch den üppigen Rhododendron-Urwald. Schon bald begleitet Sie der offene Blick entlang des Annapurna-Massivs bis hin zum Langtang Lirung und bis nach Tibet. Auf einer kleinen aussichtsreichen Lichtung legen Sie eine ausgiebige Mittagsrast ein. Am Nachmittag erreichen Sie Shin Gompa (3.350 m), wo es den besten Yak-Käse des Landes gibt. Besuchen Sie unbedingt die lokale Käserei und das kleine Kloster mit seinen alten Wandmalereien.
Eine steile, dafür kurze Passage führt Sie in eine kargere Umgebung hinauf. Bestens akklimatisiert fällt der Aufstieg leichter. Nicht weit hinter Shin Gompa lassen Sie abermals die Baumgrenze hinter sich und betreten wahrlich alpines Gelände. In Laurebina Yak kann es sehr windig zugehen – dafür bietet der einfache Übernachtungsort die schönste Fernsicht der Tour von den tibetischen Grenzriesen bis hin ins Manaslu- und Annapurna-Gebiet. Ein unglaubliches Spektakel bei Sonnenauf- und -untergang!
Sie folgen dem Pilgerpfad zu den heiligen Gosainkund-Seen, vorbei an kleinen Schreinen und flatternden Gebetsfahnen. Besonders im August – zum großen Pilgerfest – herrscht hier buntes Treiben, wenn Gläubige die Stätte Shivas aufsuchen. Doch auch außerhalb dieser Zeit beeindrucken die über 4.000 Meter hoch gelegenen, farbenfrohen Seen im zerklüfteten Gebirge. Ihr Quartier für zwei Nächte liegt direkt oberhalb des Seeufers.
Bei guten Bedingungen können Sie den benachbarten Surya Peak (5.145 m) besteigen. Der einfache Gipfel bietet einen grandiosen Rundblick – bis nach Tibet, zu den 8.000ern Annapurna und Manaslu im Westen und zur Everest-Region im Osten. Der Aufstieg beginnt vor Sonnenaufgang und erfordert Trittsicherheit und Ausdauer. Wer sich lieber ausruhen möchte, genießt die tiefblauen Seen rund um Gosainkund – perfekt für entspannte Stunden oder eine malerische Rundwanderung.
Heute steht der höchste Pass der Reise auf dem Plan: Laurebina La (4.600 m). Dank guter Akklimatisierung ist die Etappe problemlos zu bewältigen. Der Weg führt durch karge Hochtäler und vorbei an kleinen Seen, hinauf zum Pass mit herrlichem Blick ins Mittelgebirge Richtung Kathmandu-Tal. Nach dem Abstieg nach Phedi (Passfuß) gibt es Mittagessen. Anschließend wandern Sie im steten Auf und Ab durch üppige Wälder, vorbei an Wasserfällen und durch dichten Rhododendronwald bis nach Ghopte (3.450 m).
Ein schmaler Pfad führt Sie hinab und wieder hinauf in den von Landwirtschaft geprägten Ort Melamchigaon (2.530 m). Dort warten die lebendige Sherpa-Kultur und ein beeindruckendes Dorfkloster auf Sie. Unterwegs genießen Sie atemberaubende Ausblicke auf die östlichen Himalaya-Gipfel, darunter der Gauri Shankar (7.181 m), das Rolwaling-Tal und das Everest-Gebiet sowie das grüne Kathmandu-Tal. Eindrücke, die lange in Erinnerung bleiben werden!
Am Morgen wandern Sie stetig bergab – durch Felder, Terrassen und Dörfer. Unterwegs passieren Sie alte Stupas und erleben das geschäftige Leben der Bergbauern. Es wird spürbar wärmer, die Zivilisation rückt näher. Die Strecke führt meist über einen ausgebauten Feldweg, auf dem vereinzelt Jeeps oder Mopeds fahren, und der bis ins Dorf Thimbu (1.580 m) am Melamchi Khola führt. Dort erwarten Sie Jeeps, die Sie über eine staubige Landstraße und später auf Asphalt zurück nach Kathmandu bringen.
Der heutige Tag steht Ihnen für eigene Erkundungstouren in der Hauptstadt zur freien Verfügung. Lohnenswert ist ein Besuch einer der drei alten Königsstätten mit zahlreichen Relikten der Vergangenheit – oder der prunkvollen Tempelanlagen der Hindus und Buddhisten. Auch ein Streifzug durch die urigen Bazaar-Straßen der Altstadt wird Sie faszinieren. Lassen Sie beim gemeinsamen Abschlussessen am Abend Ihre Eindrücke Revue passieren und genießen Sie die entspannte Atmosphäre sowie den Hotelkomfort.
Je nach Abflugzeit haben Sie die Möglichkeit, Kathmandu noch auf eigene Faust zu erkunden. Nach dem Transfer zum Flughafen treten Sie Ihren individuellen Rückflug an und landen am späten Abend (Tag 21) in Europa bzw. bei Nachtflügen am Vormittag (Tag 22).
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0351 266 25-31
sophie.kelly@schulz-aktiv-reisen.de
Kontakt aufnehmenIhr Anreise nach Kathmandu erfolgt in der Regel mit einem Nachtflug. Gern vermitteln wir Ihnen auf Wunsch die passende Flugverbindung.
Schon der Anflug ist beeindruckend: Mit etwas Glück und bei guter Sicht können Sie die Himalaya-Kette bestaunen. Sie erreichen die Hauptstadt Kathmandu, die mit knapp zwei Millionen Einwohnern die größte Stadt Nepals ist und auf rund 1.300 Metern in einem weiten Talkessel liegt. Nach Ihrer Ankunft erfolgt der Transfer ins Stadtzentrum zum Hotel. Je nach Flugplan bleibt Zeit für erste Erkundungen und einen kleinen Rundgang. Am Abend erwartet Sie ein typisch nepalesisches Begrüßungsessen.
Am frühen Morgen fahren Sie über Nuwakot (Trishuli) bis zum Ausgangspunkt des Treks nach Gatlang. Zu Beginn führt eine asphaltierte Straße durch die malerische Vorgebirgslandschaft mit Ausblicken auf Ganesh Himal und den Manaslu (8.156 m), bevor der letzte Abschnitt über eine staubige Piste verläuft. Am Nachmittag können Sie das vielbeschäftigte Treiben in einem großen Bauerndorf beobachten. Hier leben die Tamangs in teils noch erhaltenen alten Steinhäusern mit prächtig verzierten Holzfenstern.
Der erste Abschnitt dient zum gemütlichen Einlaufen. Nach etwa fünf Stunden erreichen Sie bei herrlichen Aussichten auf den Ganesh Himal und das Langtang-Tal die bunte Lodgesiedlung Tatopani (2.615 m). Der Name bedeutet „heißes Wasser“, da eine heiße Quelle mitten durch das Dorf führt und für Badegenuss sorgt. In der Ferne leuchten die schneebedeckten Spitzen der Kerung-Berge von Tibet. Bei mildem Mittelgebirgsklima lassen Sie den Tag gemächlich ausklingen.
Sie passieren die malerischen Tamang-Orte Nagthali und Bimthang. Zuerst windet sich der Pfad bergauf durch Rhododendronwälder, die im Frühjahr in bunten Farben erblühen. In Nagtali, dem spirituellen Zentrum der Region, genießen Sie einen traumhaften Rundumblick auf den Langtang und Ganesh Himal. Nach der Mittagsrast steigen Sie abwärts zum Tagesziel Thuman: Hier ist das Dorfbild durch die charakteristische Tamang-Architektur geprägt und alte schamanische Traditionen bestehen bis heute.
Heute erreichen Sie das Langtang-Tal. Der Weg führt zuerst hinab zum Bothekoshi-Fluss (1.600 m), wo Sie ihre erste große Himalaya-Hängebrücke überqueren. Auf der gegenüberliegenden Seite angelangt, wartet der Aufstieg nach Lingling (1.700 m). Über Serpentinen steigen Sie immer höher hinauf bis nach Briddhim (2.230 m): ein idyllisch gelegenes Tamang-Dorf mit einer farbenfrohen Gompa und aussichtsreichem Vorplatz. Auch hier wird Sie die gute Auswahl aus frisch zubereiteten Gerichten erfreuen.
Der Weg steigt an bis Sherpagaon und führt dann im stetigen Auf und Ab oberhalb des Langtang-Tals entlang, bevor er sich zu einem aussichtsreichen Panoramaweg entwickelt. Unterwegs passieren Sie landschaftliche Nutzfelder und treffen auf fleißige Einheimische. Auf der gegenüberliegenden Seite erblicken Sie die große Siedlung von Thulo Syabru und die weißen Spitzen der Gosainkund-Berge sowie die massive Gestalt von Paldor (5.865 m). Am Ende des Tages erreichen Sie Ihren Übernachtungsort Rimche.
Entlang des rauschenden Langtang Khola-Flusses wandern Sie durch dichten Dschungel. Mit etwas Glück erspähen Sie Affen, Vögel oder Wildziegen. Mit zunehmender Höhe öffnen sich weite Almen und erste Ausblicke auf den Langtang Lirung (7.227 m), die Sie begeistern werden. Im gleichnamigen Ort Langtang (3.400 m) sind die Ausmaße der gewaltigen Naturkatastrophe von 2015 noch sichtbar: Damals erschütterten mehrere Erdbeben das Land und das gesamte Dorf wurde verschüttet.
Heute lassen Sie die Baumgrenze hinter sich und die Vegetation wird immer spärlicher. Vom kleinen Dörfchen Mundu (3.550 m) aus sehen Sie bereits den kegelförmigen Tsergo Ri (4.984 m). Seine Besteigung steht am nächsten Tag auf dem Programm. Die vielen Chörten und langen Manimauern aus behauenem Stein machen die Nähe zur tibetischen Kultur immer deutlicher, während Sie langsam den höher gelegenen Ort Kyanjing Gompa (3.700 m) am Ende des Tals erreichen.
Sie legen einen Ruhetag ein, um sich besser an die Höhe anzupassen. Machen Sie beispielsweise einen Spaziergang in der Umgebung und besichtigen Sie die hiesige Gompa. Auf alle Gipfelstürmer wartet der Höhepunkt des Langtang-Tals: ein optionaler Ausflug zum Kyanjing-Aussichtsgipfel (4.350 m) oder die Besteigung des Tsergo Ri (4.984 m). Belohnt wird der Aufstieg mit einem 360-Grad-Rundumblick auf Langtang Lirung (7.227 m), Dorje Lakpa (6.966 m) und den eleganten Gangchempo (6.387 m).
Auf dem schon bekannten Pfad geht es größtenteils am Ufer talauswärts zurück zum Lama Hotel (2.350 m). Mit etwas Glück können Sie hier lebende Affen bei ihrem aktiven Treiben oder gemütlich grasende Yaks auf den alpinen Almwiesen beobachten. Ruhen Sie sich am Abend in der gemütlichen Stube aus und lauschen Sie dem freundlichen Miteinander der Einheimischen.
Kurz nach Ihrem Aufbruch gabelt sich der Weg bei Rimche und Sie verlassen die bekannten Pfade. Halten Sie Ausschau nach den großen Bienenwaben an den Felsen: Der schmackhafte Himalaya-Honig und seine aufwendige Gewinnung sind weltberühmt. Sie steigen steil hinunter Richtung Talausgang und überqueren den Langtang-Fluss. Durch dichte Bambuswälder führt der Weg durch ein neues Seitental steil nach oben zum Gosainkund-Trek. Oben angekommen erreichen Sie das weitläufige Dorf Thulo Syabru (2.200 m).
Heute geht es weiter hinauf durch den üppigen Rhododendron-Urwald. Schon bald begleitet Sie der offene Blick entlang des Annapurna-Massivs bis hin zum Langtang Lirung und bis nach Tibet. Auf einer kleinen aussichtsreichen Lichtung legen Sie eine ausgiebige Mittagsrast ein. Am Nachmittag erreichen Sie Shin Gompa (3.350 m), wo es den besten Yak-Käse des Landes gibt. Besuchen Sie unbedingt die lokale Käserei und das kleine Kloster mit seinen alten Wandmalereien.
Eine steile, dafür kurze Passage führt Sie in eine kargere Umgebung hinauf. Bestens akklimatisiert fällt der Aufstieg leichter. Nicht weit hinter Shin Gompa lassen Sie abermals die Baumgrenze hinter sich und betreten wahrlich alpines Gelände. In Laurebina Yak kann es sehr windig zugehen – dafür bietet der einfache Übernachtungsort die schönste Fernsicht der Tour von den tibetischen Grenzriesen bis hin ins Manaslu- und Annapurna-Gebiet. Ein unglaubliches Spektakel bei Sonnenauf- und -untergang!
Sie folgen dem Pilgerpfad zu den heiligen Gosainkund-Seen, vorbei an kleinen Schreinen und flatternden Gebetsfahnen. Besonders im August – zum großen Pilgerfest – herrscht hier buntes Treiben, wenn Gläubige die Stätte Shivas aufsuchen. Doch auch außerhalb dieser Zeit beeindrucken die über 4.000 Meter hoch gelegenen, farbenfrohen Seen im zerklüfteten Gebirge. Ihr Quartier für zwei Nächte liegt direkt oberhalb des Seeufers.
Bei guten Bedingungen können Sie den benachbarten Surya Peak (5.145 m) besteigen. Der einfache Gipfel bietet einen grandiosen Rundblick – bis nach Tibet, zu den 8.000ern Annapurna und Manaslu im Westen und zur Everest-Region im Osten. Der Aufstieg beginnt vor Sonnenaufgang und erfordert Trittsicherheit und Ausdauer. Wer sich lieber ausruhen möchte, genießt die tiefblauen Seen rund um Gosainkund – perfekt für entspannte Stunden oder eine malerische Rundwanderung.
Heute steht der höchste Pass der Reise auf dem Plan: Laurebina La (4.600 m). Dank guter Akklimatisierung ist die Etappe problemlos zu bewältigen. Der Weg führt durch karge Hochtäler und vorbei an kleinen Seen, hinauf zum Pass mit herrlichem Blick ins Mittelgebirge Richtung Kathmandu-Tal. Nach dem Abstieg nach Phedi (Passfuß) gibt es Mittagessen. Anschließend wandern Sie im steten Auf und Ab durch üppige Wälder, vorbei an Wasserfällen und durch dichten Rhododendronwald bis nach Ghopte (3.450 m).
Ein schmaler Pfad führt Sie hinab und wieder hinauf in den von Landwirtschaft geprägten Ort Melamchigaon (2.530 m). Dort warten die lebendige Sherpa-Kultur und ein beeindruckendes Dorfkloster auf Sie. Unterwegs genießen Sie atemberaubende Ausblicke auf die östlichen Himalaya-Gipfel, darunter der Gauri Shankar (7.181 m), das Rolwaling-Tal und das Everest-Gebiet sowie das grüne Kathmandu-Tal. Eindrücke, die lange in Erinnerung bleiben werden!
Am Morgen wandern Sie stetig bergab – durch Felder, Terrassen und Dörfer. Unterwegs passieren Sie alte Stupas und erleben das geschäftige Leben der Bergbauern. Es wird spürbar wärmer, die Zivilisation rückt näher. Die Strecke führt meist über einen ausgebauten Feldweg, auf dem vereinzelt Jeeps oder Mopeds fahren, und der bis ins Dorf Thimbu (1.580 m) am Melamchi Khola führt. Dort erwarten Sie Jeeps, die Sie über eine staubige Landstraße und später auf Asphalt zurück nach Kathmandu bringen.
Der heutige Tag steht Ihnen für eigene Erkundungstouren in der Hauptstadt zur freien Verfügung. Lohnenswert ist ein Besuch einer der drei alten Königsstätten mit zahlreichen Relikten der Vergangenheit – oder der prunkvollen Tempelanlagen der Hindus und Buddhisten. Auch ein Streifzug durch die urigen Bazaar-Straßen der Altstadt wird Sie faszinieren. Lassen Sie beim gemeinsamen Abschlussessen am Abend Ihre Eindrücke Revue passieren und genießen Sie die entspannte Atmosphäre sowie den Hotelkomfort.
Je nach Abflugzeit haben Sie die Möglichkeit, Kathmandu noch auf eigene Faust zu erkunden. Nach dem Transfer zum Flughafen treten Sie Ihren individuellen Rückflug an und landen am späten Abend (Tag 21) in Europa bzw. bei Nachtflügen am Vormittag (Tag 22).
Krishna ist ein überaus freundlicher und geselliger Begleiter. Als deutschsprechender Kultur- und Trekking Guide freut er sich darauf, Ihnen seine Heimat näher bringen zu dürfen. Ob am hinduistischen Tempel, an der buddhistischen Stupa, im Mittelgebirge oder auf einem Trekking im hohen Himalaya, mit ihm an der Seite werden sie sich immer sicher und gut betreut fühlen.
Ganesh ist ein lustiger und freundlicher Wegbegleiter. Er spricht fließend Deutsch und ist ein vielseitig ausgebildeter Trekkingguide. Als erfahrener Bergführer kann er auf ein umfangreiches Wissen zurückgreifen, um seine Gäste sicher durch das Gebirge zu geleiten. Darüber hinaus wird er Ihnen mit seinen mannigfaltigen Kenntnissen über die Natur, Land und Leute viel über Nepal und dessen Kulturvielfalt erzählen. Auf Grund seines großen Wissensschatz führt Ganesh neben unseren Bergtouren auch unsere Natur- und Kulturreise "Berge, Tempel und Legenden" (NEP03).
Dambar ist unser Senior Trekking Guide, denn er führt und begleitet seit über 15 Jahren Gruppen von schulz aktiv reisen in Nepal. Er kennt fast jeden Weg im Gebirge und hat auf unzähligen Trekkingtouren so gut wie jeden Stein zweimal umgedreht. Sein enormes Wissen über die Kultur und Geschichte der Bergbewohner des Landes teilt er gern mit seinen Gästen. Als langjähriger, Begleiter von Ray Hartung (Autor des Nepal-Reiseführers beim Trescher Verlag), spricht er nicht nur gut Deutsch, sondern ist ihm auch die Mentalität europäischer Wanderer bestens bekannt. Entdecken Sie mit Dambar die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte Nepals, er freut sich auf Sie!