Island im Winter? Ist es dann nicht fortwährend dunkel und uneinladend? Ganz im Gegenteil! Wer die Insel in jener Zeit nicht besucht, verpasst die vielleicht schönste Phase des Jahres! Sie zu beschreiben ohne dabei in klischeehaftes Schwärmen zu verfallen, ist schwierig oder gar unmöglich. Zu magisch das weiche und pastellfarbene Tageslicht, zu spektakulär die am Nachthimmel tänzelnden Nordlichter und zu märchenhaft die von Schnee, Eis, Wind und Kälte gezeichnete Landschaft. Ganz zu schweigen von dem wohligen Gefühl, bei Schneetreiben im naturwarmen Pool zu entspannen.
Doch auch winterliche Aktivitäten kommen bei dieser besonderen Reise nicht zu kurz, denn die grandiose Natur erlebt man am besten zu Fuß oder im Idealfall auf Schneeschuhen: hinweg über verschneite Landschaften mit weitreichenden Ausblicken, durch ein märchenhaften Labyrinth aus fantasiereichen Lavatürmen, zu einem „unsichtbaren“ Bergsee, an einem schwarzen Sandstrand und bis zu einer Küste aus Basalt.
Diese Reise konzentriert sich ganz bewusst auf den Norden des Landes, da die Region zum einen als schneesicherer als der Süden der Insel gilt und zum anderen für längere Zeit das Zuhause unseres Mitarbeiters und Reiseleiters, Rico Bittner war. Und jener freut sich jedes Jahr sprichwörtlich wie ein kleiner Schneekönig, Sie zu seinen Lieblingsplätzen im Norden und durch „sein Island“ im Winter zu führen.
Schneeschuh
Wandern oder Trekking
Wasseraktivitäten
Hotels und Pensionen
Individuelle Anreise nach Keflavík. Abholung am Flughafen am Nachmittag durch den Reiseleiter. Fahrt nach Reykjavík, wo im Normalfall (keine Flugverspätungen etc.) noch Zeit für einen kurzen individuellen Bummel sein sollte. Übernachtung in einem Hotel, welches ca. 20 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt ist. (-/-/-)
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Die Fahrt geht bis nach Drangsnes, wo wir die nähere Umgebung erkunden wollen. Es gibt mehrere Optionen in dieser Region und hoffen, dass das Winterwetter uns eine davon ganz idyllisch machen lässt. Übernachtung in einem Gästehaus der Westfjorde
Fahrt 1. Tag: 3,5 h
2. Tag: Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
2. Tag: Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
3. Tag: Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
3. Tag: Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Vier volle Tage verbringen in der Region des Önundarfjörður. Das Programm ist locker geplant, aber so natürlich ist der Plan jeden Tag eine Wanderung oder zwei Kurzwanderungen zu unternehmen. Möglichkeiten gibt es viele und mindestens eine sollte uns auf 700 m über den Fjord bringen. Wir hoffen das Beste! Übernachtung direkt in dem Fischerdorf Flateyri, wo Rico drei Jahre zuhause war.
4. Tag: Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
4. Tag: Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
5. Tag: Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
5. Tag: Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
6. Tag: Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
6. Tag: Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
7. Tag: Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
7. Tag: Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Abschließend widmen wir uns noch der südlichen Region der Westfjorde. Auf dem Weg dorthin stoppen wir natürlich beim Wasserfall Dynjandi und legen im Idealfall guten Wetters noch ein Stopp unterwegs ein. Übernachtung in einem Gästehaus an der Küste Barðaströnd.
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Wir begeben uns auf die 4,5h lange Fahrt zur Halbinsel Reykjanes. Unterwegs lockt und lohnt vielleicht noch der eine oder andere Abstecher und/oder kleinere Umwege. Ankunft in Reykjavík in den Abendstunden. Dort haben wir dann noch Zeit für ein letztes gemeinsames Abendessen bevor wir dann zur Unterkunft nahe des Flughafens fahren. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Individuelle Anreise nach Keflavík. Abholung am Flughafen am Nachmittag durch den Reiseleiter. Fahrt nach Reykjavík, wo im Normalfall (keine Flugverspätungen etc.) noch Zeit für einen kurzen individuellen Bummel sein sollte. Übernachtung in einem Hotel, welches ca. 20 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt ist. (-/-/-)
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Nach dem Frühstück starten wir gen Nordisland. Es steht eine längere, aber abwechslungsreiche Fahrt bevor. Ein Vulkankrater und dessen Lavafeld am Wegesrand vermitteln einen ersten Eindruck der Naturgewalt und bieten bei gutem Wetter eine erste Wandermöglichkeit. Das Ostufer der Halbinsel Vatnsnes ist dann das Ziel des Tages. Hier lockt eine dauerhaft anwesende Robbenkolonie zum Besuch am schwarzen Strand mit herrlichem Panoramablick. Dieser Programmpunkt verschiebt sich auf den nächsten Morgen, falls wir tagsüber die erste Wanderoption wahr genommen haben. Übernachtung in einem Hostel.
Fahrt: ca. 3 h, Wanderung: ca. 1-2 h (Infos zu den Wanderungen siehe FAQ)
Übernachtung in Hütte im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Entspannter Start in den Tag und Fortsetzung der Fahrt gen Norden. Wir passieren das auf den ersten Blick unscheinbare Städtchen Blönduós, das jedoch eine sehenswerte Kirche für Architekturfreunde bietet. Gegen Nachmittag erreichen wir den winzigen Ort Hofsós, wo wir nach einem kleinen Rundgang in das schönste Schwimmbad Island springen und dabei unversperrten Fjordblick genießen. Wahrhaft spektakulär! Danach Weiterfahrt in die nördlichste Stadt Islands, nach Siglufjörður, wo Sie in einem charmanten Gästehaus im historischen Ortskern wohnen.
Fahrt: ca. 3 h, Wanderung: 1-3 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Am Morgen besuchen wir ein preisgekröntes Museum, das sich um die Zeit des Heringsbooms dreht, welcher Siglufjörður den Beinamen "Klondike des Atlantiks" einbrachte. Hier wird ein bedeutender Teil isländischer Geschichte wieder lebendig. Im Anschluss ist noch ein kleiner Spaziergang am Rande des Ortes auf den Lawinenschutzwällen möglich (feiner Überblick über die charmante Stadt Siglufjörður). Danach begeben wir uns zum 4 km entfernten unbewohnten Nachbarfjord Héðinsfjörður, wo wir eine entspannte Wanderung entlang oder über (!) einem See hin zum Meer unternehmen. Übernachtung wie am Vortag.
Fahrt: 20 min, Wanderung: ca. 10 km
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Heute geht es zunächst nach Akureyri, wo ein jeder etwas Freizeit hat und auf eigene Faust die die größte Stadt Nordislands entdecken darf (der Reiseleiter kauft in der Zwischenzeit für Frühstück und Abendessen der nächsten zwei Tage ein). Für die aktive Ausarbeitung gibt es die Option eine kleine Hügelhalbinsel am Eyjafjörður zu erkunden. Im Anschluss wird es dem Namen nach göttlich. Wir steuern nämlich den Goðafoss an. Vor Ort wird dann die Herkunft des Namens gelüftet und die Schönheit des Wasserfalls genossen. Das Ziel des Tages liegt dann nahe der kleinen Stadt Húsavík. Hier werden wir in einem kleinen Gästehaus für die nächsten zwei Nächte unterkommen.
Fahrt: 3 h, Wanderung: 1-3 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Es wird vulkanisch heute! Denn ebenfalls nur eine knappe Stunde vom Gästehaus entfernt liegt der See Mývatn. Er und sein umliegendes Gebiet wurden sehr stark und äußerst abwechslungsreich vom Vulkanismus geprägt. Entsprechend gibt es hier viel zu sehen, zu entdecken und zu bestaunen. Wir werden u.a. durch die dunklen Burgen von Dimmuborgir wandeln, auf den Explosionskrater Hverfjall steigen und den stinkenden Schlammtöpfen von Námaskarð unsere Aufwartung machen. Übernachtung wie am Vortag
Fahrt: ca. 2 h, Wanderung: 2-4 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Nach unserem Abschied von Húsavík steuern wir einen absoluten Geheimtipp und Lieblingsfleck des Reiseleiters an. Über flaches Gelände geht es zu einem wunderschönen Strandabschnitt. Auf der einen Seite steile Felsenwände (oft mit Eisvorhängen) und zur anderen flache Weite mit Blick zu den Berghängen in den Ferne – dieser Wanderung bietet Eindrücke für mindestens zwei Wanderungen! Anschließend fahren wir wieder gen Westen, passieren den langgezogenen Höhenpass Öxnadalsheiði und kommen in die Region des Skagafjörðurs, wo wir in einem exklusiv gebuchten Gästehaus (mit Hot Pot!) nächtigen werden.
Fahrt: 2 h 45 min, Wanderung: ca. 2 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Nach dem Frühstück besuchen wir das Freilichtmuseum von Glaumbær, wo wir das Innenleben eines alten Torfgehöfts kennenlernen werden. Ansonsten steht der heutige Tag im Zeichen der Flexibilität. Es gibt mehrere Möglichkeiten: gemeinsame Wanderung auf eine kleine Felsenhalbinsel oder Umrundung einer nahgelegenen Halbinsel oder einfach nur Relaxen. Im Fall ungünstiger Wetteraussichten werden die in der Umgebung liegenden Programmpunkte von Tag 9 vorgezogen. Übernachtung wie am Vortag
Fahrt: ca. 1-2 h, Wanderung: 2-4 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Wir verlassen das Städtchen Sauðárkrókur und begeben uns auf die lange Fahrt nach Keflavík. Unterwegs locken und lohnen jedoch etliche Abstecher und kleinere Umwege. Die Küste bei einer alten Ortschaft begeistert z.B. mit wunderschönen Basaltformationen. Ebenso faszinierend ist die Hügellandschaft im hübschen Tal Vatnsdalur, wo wir uns im "Hügel zählen" üben können. Ankunft in Reykjavík in den Abendstunden. Dort haben wir dann noch Zeit für ein letztes gemeinsames Abendessen (wenn gewünscht), bevor wir dann zur Unterkunft nahe des Flughafens fahren. Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Fahrt: ca. 5 h, Wanderung: 1-2 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad.
Mahlzeiten: Fruehstueck
Zum ersten Mal bereiste er Island im Jahr 2005, damals noch als Skandinavistik-Student, und war derart vom Land …
Legende
Isländisches Wetter ist allgemein abwechslungsreich und spannend. Umso mehr im Winter. So traumhaft der Winter mit seiner Stimmung ist, so unberechenbar kann er sein. Die Temperaturen im Norden schwanken meist um den Gefrierpunkt, beeinflusst durch die Windrichtung. Überhaupt ist der Wind ein beherrschendes Thema. Meist sorgt er dafür, dass die Temperaturen gefühlt kälter sind und höhere Windgeschwindigkeiten sind auch keine Seltenheit. Mitunter können sogar stärkere Stürme auftreten, die einen kompletten Tag auf den Kopf stellen können, weil man schlicht und ergreifend nicht vor die Haustür gehen kann.
Analog zum unberechenbaren Wetter sollte auch die Kleidung sehr vielseitig sein. Unabdingbar sind natürlich Handschuhe und Mütze. Desweiteren empfiehlt sich eine Thermohose (Skihose geht durchaus auch), in welcher man sich in Kombination mit einer Funktionsunterhose komfortabel warm fühlen sollte. Das gleiche Prinzip, also Funktionsunterwäsche als erste Schicht, bewährt sich auch am Oberkörper. Das oft und gern zitierte Zwiebelprinzip ist auch hier die beste Option. Wichtig ist, dass die oberste Schicht windblockend ist.
An nahezu allen Tagen gibt es Möglichkeiten für längere bzw. kürzere Wanderungen. Sobald das Wetter es zulässt werden wir diese natürlich auch machen, denn Island will und muss zu Fuß und draußen erlebt werden. Da die Schnee- und Wetterbedingungen schwer zu prognostizieren sind und nicht immer gewiss ist, ob eine längere Wanderung an jenem Tag möglich ist, sind die Angaben der Gehzeiten bei den meisten Tagen als flexibel angegeben.
Die Schneeverhältnisse sind, geprägt vom wechselhaften Wetter, ebenso unterschiedlich. Mal handelt es sich um tiefen Pulverschnee, mal um verharschten, vereisten Schnee und manchmal ist er nicht flächendeckend. Je nach dem werden die Winterschuhe zum Einsatz kommen oder nicht. Auf jeden Fall ist das Wandern mit Schneeschuhen kein Hexenwerk und sollte für niemanden ein Problem darstellen.
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Zum ersten Mal bereiste er Island im Jahr 2005, damals noch als Skandinavistik-Student, und war derart vom Land begeistert, dass seitdem weitere sechs Reisen auf die Insel folgten. So viele am Ende, dass nach dem 10-jährigen Islandjubiläum, welches selbstverständlich auf den Tag genau vor Ort gefeiert wurde, etwas „Neues“ passieren musste. Gesagt, getan… Im Oktober 2015 ging es mit zwei Gepäckstücken über den Nordatlantik, wo er insgesamt vier Jahre lebte und arbeitete. Seither pendelt er zwischen Dresden und seiner Herzensheimat, wo er so viel Zeit wie möglich in der Natur wandernd oder in den schönsten „heißen Pötten“ des Landes verbringt. Und weil man das so gut auch auf Reisen machen kann, führt er seit 2017 unsere eigenen Islandreisen „Mein Island im Winter“ und „Wildromantische Westfjorde“. Mit den Reisen „Rundum Island (mit geheimen Ecken)“ und „Die Weite des Nordens“ (im Programm seit 2022 und 2020), welche unser Islandangebot um zwei weitere besondere Touren bereichern, wurde sein Traum war: ganzjährig als Reiseleiter und Islandbearbeiter für schulz aktiv reisen tätig sein. Und das nach wie vor mit der gleichen Leidenschaft für den Nordinselstaat wie am ersten Tag.
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