












Es gibt Länder, die mit einzelnen Höhepunkten überraschen – und es gibt Georgien. Auf einer Fläche, die ungefähr dem Saarland entspricht, reiht sich hier ein Naturwunder an das nächste. Wo sonst auf der Welt liegen ein roter Fluss, klare Bergseen, rauschende Wasserfälle und jahrhundertealte Bergdörfer so nah beieinander? Gleich zu Beginn führt Sie eine Wanderung zur Gergeti-Kirche auf 2.170 Meter, klein vor der mächtigen Kulisse des Kasbek (5.054 m). Ein bekanntes Postkartenmotiv, bis man selbst davorsteht und merkt, dass kein Bild ihm gerecht werden kann. Auf dem Weg dorthin grasen Wildpferde auf den Hängen, als wären sie Teil einer Szenerie, die wie aus einer Filmkulisse wirkt.
Noch eindrucksvoller wird es im Truso-Tal: Mineralquellen färben die Erde gelb und orange, ein roter Fluss schlängelt sich durch die weite Ebene – ein Ort, den selbst viele Georgier nicht kennen. Hier begegnen Ihnen nur ein paar Hirten und gelegentlich eine Herde der typischen Fettschwanzschafe. Mit jedem Tag verändert sich die Landschaft weiter: An den Uschba-Wasserfällen öffnet sich der Blick auf den markanten Doppelgipfel und am Tschalaadi-Gletscher scheint das Eis zum Greifen nah, während das Gestein unter Ihren Schuhen knirscht. Und schließlich stehen Sie an den Koruldi-Seen, wo sich Gipfel und Himmel so klar spiegeln, dass man zwischen Reflexion und Realität kaum unterscheiden kann.
Eingebettet zwischen den höchsten Gipfeln des Kaukasus leben die Swanen, die dank der abgelegenen Lage viele Traditionen bis heute bewahren konnten. Die typischen Wehrtürme prägen jedes Dorfbild und erzählen von einer Zeit, in der jede Familie ihr eigenes Fort besaß. Wenn Sie durch Ushguli gehen, scheint die Zeit langsamer zu werden. Zwischen den jahrhundertealten Steinhäusern sehen Sie Dorfbewohner, die ihre Kühe entlang der Wege melken – ein Alltag, der hier noch ganz selbstverständlich ist. Dahinter erhebt sich die gewaltige Nordwand der Schchara. Ihre 5.201 Meter hohe Eismauer überragt das Dorf und macht spürbar, wie eng Natur und Lebenswelt hier bis heute miteinander verwoben sind.
Erlebnisreise
Wandern oder Trekking
Nach Ihrer Anreise werden Sie vom Flughafen ins Hotel gefahren. Je nach Ankunftszeit noch Zeit für einen ersten Spaziergang. Die Altstadt erreichen Sie bequem zu Fuß: Kleine Innenhöfe und die historische Atmosphäre geben Ihnen einen Vorgeschmack auf die morgige Stadttour. Für einen besonders entspannten Einstieg lohnt sich ein Besuch der berühmten Schwefelbäder. Die warmen Becken liegen unter alten Backsteinkuppeln, das Wasser stammt aus heißen Quellen direkt unter der Stadt.
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Nach dem Frühstück treffen Sie Ihren Reiseleiter zu einer Tour durch die Altstadt. Der Blick von der Metechi-Kirche über den Mtkwari zeigt, wie kontrastreich Tbilissi ist: Historische Kirchen, enge Wohnviertel und moderne Silhouetten liegen nur wenige Schritte voneinander entfernt. Von hier spazieren Sie durch schmale Kopfsteinpflastergassen, besuchen die Synagoge und die Sioni-Kathedrale. Zum Abschluss sehen Sie die Antschischati-Kirche – die älteste Kirche Tbilissis.
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Heute beginnt die Fahrt ins Gebirge. Unterwegs halten Sie in Mzcheta, der früheren Hauptstadt. Nach einem Rundgang geht es weiter zur Wehrkirche Ananuri, die über dem türkisfarbenen Jinvali-Stausee liegt. Genießen Sie das Panorama bei einem Spaziergang oder einer kurzen Abkühlung im See. In Georgien gilt: Der Weg ist das Ziel. Auf der Weiterfahrt über den Kreuzpass öffnet sich hinter jeder Kurve ein weiterer eindrucksvoller Blick auf die Berge, bis Sie Stepanzminda am Fuß des Kasbek erreichen.
Fahrt: 4–4,5 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Am Vormittag wandern Sie zu der auf 2.170m hoch gelegenen Gergeti Dreifaltigkeitskirche. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus erhaschen – den Kasbek (5.054m). Am Nachmittag folgt eine kurze Wanderung zum Gweleti Wasserfall. Sie folgen einem schmale Pfad entlang des Bergflusses und mit etwas Glück kreisen Adler über den Hängen.
Wanderung: 3-4 h, 15 km, +/- 435 Hm und optionale Verlängerung der Wanderung: 1-2 h, +/- 300 Hm
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Heute geht es in ein Tal, das man schwer vergisst. Die Landschaft des Truso-Tals wird von Travertinterrassen geprägt, die durch kalkhaltige Quellen entstehen. Im Kontrast zur Umgebung wirken die gelb-orangefarbenen Becken und Terrassen fast surreal. Dazwischen windet sich ein roter Fluss, der schon auf Fotos beeindruckt – und in Wirklichkeit noch intensiver leuchtet. Ihr Weg führt zum Dorf Ketrisi, das nur im Sommer bewohnt wird. Von dort bringt Sie ein Geländewagen zurück nach Stepanzminda.
Wanderung: ca. 3–3,5 h, 11 km, +/-350 Hm
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Heute verlassen Sie Stepanzminda und folgen der alten Seidenstraße durch die Kartli-Region. Nach einem Mittagessen in Gori besichtigen Sie Uplisziche, eine Höhlenstadt aus dem 1. Jahrtausend vor Christus mit einem weit verzweigten System aus Gängen, Plätzen, Wohnräumen und einem kleinen Theater. Die Spuren der historischen Handelsrouten sind hier noch sichtbar. Am Nachmittag erreichen Sie Kutaissi, die zweitgrößte Stadt des Landes.
Fahrt: 5–5,5 h
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Am Morgen besuchen Sie den Okatse-Canyon. Ein Waldweg führt zu einem spektakulären Steg aus Glas, der weit über die Schlucht hinausragt. Unter Ihnen fällt die Felswand steil in die Tiefe – eine Perspektive, die man so selten erlebt. Dann beginnt der aufregendste Teil Ihrer Reise: Es geht in die einzigartige Hochgebirgslandschaft von Swanetien. Während der Fahrt rücken die Gipfel näher und es tauchen die ersten mittelalterlichen Wehrtürme auf. Am Abend erreichen Sie Betscho.
Fahrt: ca. 5–6 h
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Nach einer kurzen Fahrt nach Etseri beginnt Ihre Wanderung durch Wiesen und Wälder, bevor der Weg steiler wird. Oben am Mazeri-Pass liegt die weite Bergwelt vor Ihnen: Hier wirken die Gipfel der Region, der Gletscher am Uschba und die abgelegenen Täler besonders nah. Beim Abstieg begegnen Ihnen Hirtenhäuser und Bergwiesen, die den Wechsel zwischen alpiner Höhe und Tallandschaft gut spürbar machen. Der Weg führt zurück zum Fluss Dolra, den Sie überqueren, bevor Sie nach Betscho zurückkehren.
Wanderung: 6-7 h, 15 km, +1200/-975 Hm
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Nach einer kurzen Fahrt in den Nachbarort Schichra beginnt Ihre Wanderung entlang des Flusses Dolra. Anfangs führt der Weg über einfache Pfade durch Tannenwälder hindurch, später wird der Anstieg steiler. Die Uschba-Wasserfälle liegen eindrucksvoll über einer Felskante. Dahinter zeigt sich der Uschba mit seinem Doppelgipfel. In dieser eindrucksvollen Kulisse legen Sie eine Picknickpause ein, nur vom Rauschen der Wasserfälle umgeben. Danach folgen Sie dem Weg hinab und fahren zurück nach Betscho.
Wanderung: ca. 4–5 h, 10 km, +/-550 Hm
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Lunchpaket, Abendessen
Heute führt der Weg in ein breites Schwemmtal, das vom Wasser des Tschalaadi gespeist wird. Der Gletscher selbst zieht sich von den Südhängen des Uschba und des Tschatyn herab – ein mächtiges Eisfeld, das nah an den Felswänden liegt und gut zeigt, wie aktiv die Berge hier sind. Zurück in Mestia fahren Sie mit der Seilbahn auf den Berg Suruldi. Von dort reicht der Blick über Schchara, Tetnuldi, Uschba und Schchelda, die prägendsten Gipfel der Region.
Wanderung: 1,5-2 h, 6 km, +/-370 Hm
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Am Morgen wandern Sie nach Mulachi, ein kleines Dorf in aussichtsreicher Lage. Die Siedlung liegt auf einem Hochplateau, von dem Sie einen weiten Blick über die umliegenden Berge und Täler haben. Von Mulachi werden Sie zurück nach Mestia gebracht, wo Zeit bleibt, das historische Museum zu besuchen.
Wanderung: 4-5 h, 14 km, +500/-320 Hm
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Auch heute erwartet Sie wieder eine Landschaft, die sofort in den Bann zieht. Der Weg zu den Koruldi-Seen führt über weite Wiesenhänge und vorbei an Panoramen, die ehrfürchtig stimmen. Schon früh fällt Ihr Blick auf zahlreiche Gipfel, die nacheinander ins Bild treten – darunter Tetnuldi, Laila und Chatini. Diese und weitere 4.000er schaffen eine Kulisse, die Sie immer wieder innehalten und genießen lässt. Nach der Wanderung fahren Sie weiter nach Mestia, wo der Tag beim Abendessen ausklingt.
Wanderung: ca. 3-4 h, 8 km, +/-600 Hm, optionale Verlängerung zum Gipfelkreuz: ca. 3 h, 2 km, +/-600 Hm
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Lunchpaket, Abendessen
Auf der Fahrt nach Uschguli werden die Wehrtürme zahlreicher und die Landschaft noch ursprünglicher. Uschguli liegt auf 2.200 Metern und wirkt wie eine Zeitreise: Zwischen den Steinhäusern werden Kühe gemolken und vieles sieht noch aus wie vor Jahrzehnten. Hinter dem Dorf erhebt sich die Schchara – mit 5.201 Metern der höchste Gipfel Georgiens. Ihre Nordwand bildet eine Kulisse, die fast unwirklich erscheint. Die Lamaria-Kirche steht auf einer kleinen Anhöhe davor und verstärkt dieses Bild noch.
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Ihre heutige Wanderung beginnt direkt an der Unterkunft und führt über einen Bach stetig bergauf. Schon bald treten die hohen Gipfel der Region ins Bild – zum Schluss sogar der Elbrus. Der Weg führt durch dichte Rhododendronfelder, die im Juni und Juli so üppig blühen, dass die Hänge wie von Schnee überzogen wirken. Anschließend erreichen Sie den Gorvashi-Pass mit seinem traumhaften Panorama. Am Abend fahren Sie nach vielen Eindrücken nach Kutaissi.
Wanderung: 5–6 h, 9 km, +/-750 Hm; Fahrt: 4–5 h
Übernachtung in Pension im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Lunchpaket, Abendessen
Am Vormittag fahren Sie zurück nach Tbilissi. Nach dem Mittagessen haben Sie Zeit zur freien Verfügung: Sie können das Ethnografische Museum besuchen, mit der Seilbahn zum Schildkrötensee fahren oder einfach über den Rustaweli-Boulevard bummeln. Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abschiedsessen in einem traditionellen Lokal.
Fahrt: 3–4 h
Übernachtung im Hotel im Einzel- oder Doppelzimmer mit privatem Bad.
Mahlzeiten: Fruehstueck, Abendessen
Die Mehrzahl unserer Reisen in Georgien werden von Soso geführt. Soso ist ein Kind der Millionenhauptstadt Tbilissi. Er …
Ich heiße Nino und bin im Westen Georgiens in der Stadt Tschiatura geboren. Nachdem ich die Schule beendet …
Legende
Die Saison im Großen Kaukasus beginnt Anfang Juni und reicht bis Ende September. Wandern ist in der gesamten Zeit sehr gut möglich.
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Die Mehrzahl unserer Reisen in Georgien werden von Soso geführt. Soso ist ein Kind der Millionenhauptstadt Tbilissi. Er studierte
Bibliothekswissenschaften an der Universität in Georgien und lernte noch etwa zwei Jahre Deutsch am Goethe-Institut in Tbilissi. Seit 2004 begleitet Soso als Deutsch sprechender Reiseleiter und Bergführer unsere Trekkingreisen.
Mit Begeisterung zieht es Soso nicht nur im Sommer in die ruhige und naturbelassene Welt des Kaukasus. Er teilt diese gerne mit Ihnen und wird Ihnen auch Bräuche und Traditionen Georgiens näher bringen.
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