8 Tage querfeldein durch Finnisch-Lappland mit Hüttenübernachtung
Diese Reise führt Sie tief hinein in die Wildnis Finnisch-Lapplands. Jenseits des Polarkreises erkunden Sie auf Backcountry-Skiern den Lemmenjoki Nationalpark, Finnlands größten Nationalpark und der ideale Ort, um die Zivilisation für eine außergewöhnliche Winterwildniswoche hinter sich zu lassen. Mit beeindruckenden 2850 Quadratkilometern Wildnis ohne Handyempfang bietet er majestätische Nadelwälder, Fluss- und Bachbetten, in denen bis heute Gold schlummert, urige Wildnishütten und eine tief verankerte Samikultur.
Ihre Reise beginnt und endet auf dem Rentierhof einer Sami-Familie. In urigen Blockhütten verbringen Sie die erste und letzte Nacht und lauschen den Geschichten Ihrer Gastgeber. Vom Sami-Hof aus startet Ihre mehrtägige Skitour – das Herzstück Ihrer Reise. Ihr Gepäck abwechselnd in einer Pulka ziehend, führt Sie die Skiwanderung abseits jeglicher Wege querfeldein von Hütte zu Hütte durch Wälder und Fjällgebiete. Während Sie sich auf traditionelle Art mit Ski und Pulka fortbewegen, tauchen Sie tief ein in das Wesen Lapplands, in seine endlose Weite und unaufhörliche Stille.
Die Finnen nennen diese Zeit „Kaamos“, jene magischen Wochen der Polarnacht, in denen die Lichter tanzen. Wenn Sie sich für einen Reisetermin direkt nach der Wintersonnenwende entscheiden, erleben Sie diese Zeit mit Ihren einzigartigen Farbspielen: Ein mittags rosa, goldgelb bis lila schimmernder Himmel und nachts, eine vom Mondlicht beleuchtete Landschaft. Temperaturen von minus 35 Grad sind keine Seltenheit. In diesen Extremen können Sie entweder im Winterzelt oder im selbstgebauten Schneeiglu übernachten – ein unvergessliches Erlebnis im Herzen des arktischen Winter!
Ihr Guide nimmt Sie am Flughafen Ivalo in Empfang und der Sammeltransfer (Dauer ca. 1,5 h) bringt Sie zum Startort der Reise. Gleich heute kommen Sie schon mit der Wildnis in Berührung: Um an die Blockhütten des Basislagers zu kommen, schnallen Sie sich die Ski an und legen ein paar hundert Meter über den zugefrorenen Lemmenjoki-Fluss zurück. Für den Gepäcktransport stehen Pulkas zur Verfügung. Am Ziel richten Sie sich gemütlich in Ihrer Blockhütte ein (maximal 4-Personen im Zimmer) und zur Einstimmung auf Ihr Lapplanderlebnis können Sie schon am Willkommensabend in die Sauna gehen. Danach genießen Sie das Willkommensessen.
Nach dem Frühstück lernen Sie kurz die gestellte Ausrüstung kennen (Ski, Pulkas, Schneeschuhe, Winterzelte, Wander-Tipi usw.). Es wird das richtige Packen der Pulka und Wissenswertes wie der Zeltaufbau im Schnee erklärt. Zudem gibt es für das Gelände vor Ort nützliche Tipps und Tricks in Sachen Schneeschuh- und Skilanglauftechnik. Nach der Mittagspause werden die Pulkas mit etwas Gewicht beladen, die Skier angeschnallt und Sie starten Ihre erste Tour. Wenn dies Ihre erste Skiwanderung mit Pulka ist, haben Sie heute Zeit, sich daran zu gewöhnen. So lernen Sie, wie man im Tiefschnee eine Route für die Pulkas aufspurt, steilere Abschnitte rauf und runter bewältigt, Hindernisse umgeht und viele andere nützliche Tipps zum Ski-und-Pulka-wandern, die Sie in der folgenden Woche gut gebrauchen können. Zurück an den Hütten geht es weiter mit den Kernkompetenzen im Bereich Saunieren: eine sichere Methode zum Holzhacken und zum Anheizen des Saunaofens stehen ebenso auf dem Programm wie das Erlernen des Eislochbohrens. Am Ende füllen Sie trotz 70 cm dicker Eisschicht erfolgreich die Behälter für die Sauna.
Nach dem Frühstück werden die Tagesrucksäcke gepackt und Sie starten zu einer Ski-Tagestour ohne Pulkas. Ihr Ziel: Joenkielinen-Fjäll. Die Route steigt vom Flusstal (150 m) auf 7 Kilometer Länge sanft an, bis sie den baumlosen Gipfel (534 m) erreichen. Oben auf dem Fjäll werden alle Anstrengungen belohnt: an klaren Tagen können Sie hunderte Kilometer Wildnis ohne menschlichen Einfluss überblicken. Auch Ihr Mittagessen genießen Sie oben oberhalb der Baumgrenze. Der Rückweg bergab geht dann natürlich fast wie von selbst.
Ab in die Wildnis, heute nun mit Pulkas! Nach dem Frühstück geht's ans Packen. Nicht benötigtes Gepäck können Sie in der Blockhütte (Basislager) lassen. Die Ski angeschnallt, folgen Sie dem Lauf des Lemmenjoki-Flusses ohne nennenswerte Höhenunterschiede. Mittagspause wird an einer Feuerstelle gemacht, und am Nachmittag erreichen Sie das Tagesziel: eine kleine Wildnishütte. Diese wird mit einer Feuerstelle geheizt, die Kerzen werden angezündet, und es wird Wasser entweder vom Fluss geholt bzw. es wird Schnee geschmolzen. Gemeinsam richten Sie sich gemütlich in der Hütte ein und geniessen das Abendessen. Wer möchte, kann nun auch im Zelt oder im Tipi schlafen.
Heute ist Ihr Tagesziel der dritthöchste Fjäll des Nationalparks, Morgam-Maras (520 m), welchen Sie am Vortag bereits gesichtet haben. Sie tauschen Ihre Ski gegen Schneeschuhe und erklimmen mit diesen den Fjäll. Der Aufstieg ist harte Arbeit, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Über der Baumgrenze angekommen, lassen Sie sich die arktischen Winde ins Gesicht wehen und der Kiefernwald an den Hängen des Fjälls ist einzigartig. Auf dem Rückweg zur Wildnishütte besichtigen Sie die Schlucht des Ravadas-Flusses und den gefrorenen Ravadasköngäs-Wasserfall.
Übernachtung wie am Vortag in Wildnishütte mit Sauna.
Heute packen Sie wieder Ihre Pulka und verabschieden sich von der Wildnishütte. Sie folgen erneut dem Lauf des Flusses Lemmenjoki, ohne nennenswerte Höhenunterschiede, zurück zum Basislager. Mittagspause an einer Feuerstelle. Am Abend ist wieder Sauna angesagt – aber nun mit Eislochschwimmen für die Hartgesottenen! Hierfür Erlernen Sie den Umgang mit einer Eissäge. Damit wird für die Schwimmer in Gruppenarbeit ein 1x1 m Loch ins Eis gesägt. Aus den ausgehobenen Eisblöcken können Sie bei Lust und Laune kleine Eisskulpturen anfertigen oder Eiswürfel für die Getränke abbrechen. Den Abend genießen Sie am offenen Feuer und können erfahren, wie man auf traditionelle Weise im Winter übernachtet.
Heute wartet ein ganz besonderes Abenteuer auf Sie: Sie bauen Schnee-Iglus für die Übernachtung am Abend und lernen viele andere Survival-Tricks! Nach dem Frühstück wird ein 2 Meter hoher Schneehaufen für den späteren Iglubau zusammen geschaufelt. Wenn er fertig ist, muss er einige Stunden aushärten. Deshalb schnallen Sie wieder Ihre Ski an und unternehmen eine kleine Skitour zum nahegelegenen Beatzetvarri-Fjell. Danach ist es Zeit, das Iglu auszuhöhlen. Und dann: Fertig ist die Wildnisunterkunft der besonderen Art! Alternativ können Sie natürlich in der Hütte übernachten oder sogar im Zelt oder Tipi, wenn Sie echtes Wintercamping ausprobieren wollen.
Nach dem Frühstück bringt Sie der Sammeltransfer zum Flughafen Ivalo und Sie treten die Heimreise an.
Willkommen in Lappland! Ihr Guide nimmt Sie am Flughafen Ivalo in Empfang. Danach fahren Sie zu Ihrer ersten Unterkunft. Ihr Gastgeber ist eine Sami-Familie, die schon seit vielen Generationen vor Ort wohnt. Zur Einstimmung auf Ihr Lapplanderlebnis gehen Sie in die Sauna und genießen danach das Begrüßungsabendessen. Sie übernachten in urigen Blockhütten.
Nach dem Frühstück prüfen Sie Ihr Gepäck und lassen nicht benötigte Dinge auf dem Sami-Hof. Pulkas und Rucksäcke werden gepackt, Ski angeschnallt – dann beginnt Ihre Skiwanderung entlang des Flusses Lemmenjoki. Nach einer Mittagspause an einer Feuerstelle erreichen Sie am Nachmittag Ihr Tagesziel: die erste Wildnishütte. Dort wird es gemütlich: Holzofen und Kerzen werden angezündet, die Sauna angeheizt und Wasser aus dem Bach geholt oder Schnee geschmolzen. Das Abendessen kochen Sie gemeinsam.
Nach dem Frühstück packen Sie wieder Ihre Rucksäcke und Pulkas und setzen Ihre Skitour fort. Heute wandern Sie am Fuße des höchsten Fjälls des Nationalparks entlang. Auf den letzten Kilometern zu Ihrer nächsten Unterkunft geht es überwiegend bergab. Die neben der Wildnishütte liegende Sauna heizen Sie gleich nach Ihrer Ankunft an. Anschließend saunieren Sie ausgiebig. Mutige können zur Abkühlung Schneebaden. Am Abend kochen Sie gemeinsam das Abendessen.
Ihr heutiges Tagesziel ist der höchste Fjäll des Nationalparks, zu dem Sie am Vortag bereits aufblicken konnten. Sie tauschen die Skier gegen Schneeschuhe und machen sich an den Aufstieg. Die Anstrengung lohnt sich: An klaren Tagen können Sie hunderte Kilometer Wildnis ohne menschlichen Einfluss überblicken, während Ihnen der arktische Wind ins Gesicht weht. Dann kehren Sie in die gestrige Wildnishütte zurück und genießen die Wärme der Sauna.
Heute legen Sie mit Ihren Skiern nur eine kurze Strecke zur nächsten Wildnisschutzhütte zurück. Hier ist lediglich eine Notfallübernachtung erlaubt. Also bauen Sie Ihre eigenen Unterkünfte: Iglus. Der Iglubau ist ein besonderes Abenteuer, bei dem Sie erst einen Schneehaufen auftürmen, ihn dann aushärten lassen und schließlich aushöhlen. Dabei lernen Sie noch weitere nützliche Survival-Tricks. Alternativ zum Iglu können Sie auch im Zelt nächtigen und echtes Wintercamping ausprobieren.
Ihre heutige Etappe ist die anspruchsvollste der gesamten Skiwanderung. Der Weg führt durch Tiefschnee und auf Fjälls. Unterwegs nehmen Sie sich immer wieder Zeit zu pausieren, lauschen den Erzählungen Ihres Guides und erlernen weitere Wildnisfähigkeiten. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Wildnishütte, in der Sie zu Beginn Ihrer Pulkatour übernachtet haben. Sicher freuen Sie sich schon aufs Saunieren am Abend.
Auf der letzten Skietappe wandern Sie zurück in die Zivilisation. Auf nun abschnittweise vorhandenen Motorschlittentrails kommen Sie schneller voran als im Tiefschnee. Ihre Gastgeber auf dem Sami-Hof erwarten Sie schon neugierig und sind gespannt auf Ihre Geschichten. Während die Sauna wohlig warm wird, füttern und streicheln Sie die Rentiere auf dem Hof. Freuen Sie sich auf ein Abschiedsessen mit lokalen Spezialitäten, bei dem Sie die vergangenen Skitage Revue passieren lassen!
Nach einem gemütlichen späten Frühstück werden Sie zum Flughafen Ivalo gefahren, wo Sie Ihre Heimreise antreten.
Persönliche Beratung
durch
0351 266 25-29
franziska.wachsmuth@schulz-aktiv-reisen.de
Kontakt aufnehmenIhr Guide nimmt Sie am Flughafen Ivalo in Empfang und der Sammeltransfer (Dauer ca. 1,5 h) bringt Sie zum Startort der Reise. Gleich heute kommen Sie schon mit der Wildnis in Berührung: Um an die Blockhütten des Basislagers zu kommen, schnallen Sie sich die Ski an und legen ein paar hundert Meter über den zugefrorenen Lemmenjoki-Fluss zurück. Für den Gepäcktransport stehen Pulkas zur Verfügung. Am Ziel richten Sie sich gemütlich in Ihrer Blockhütte ein (maximal 4-Personen im Zimmer) und zur Einstimmung auf Ihr Lapplanderlebnis können Sie schon am Willkommensabend in die Sauna gehen. Danach genießen Sie das Willkommensessen.
Nach dem Frühstück lernen Sie kurz die gestellte Ausrüstung kennen (Ski, Pulkas, Schneeschuhe, Winterzelte, Wander-Tipi usw.). Es wird das richtige Packen der Pulka und Wissenswertes wie der Zeltaufbau im Schnee erklärt. Zudem gibt es für das Gelände vor Ort nützliche Tipps und Tricks in Sachen Schneeschuh- und Skilanglauftechnik. Nach der Mittagspause werden die Pulkas mit etwas Gewicht beladen, die Skier angeschnallt und Sie starten Ihre erste Tour. Wenn dies Ihre erste Skiwanderung mit Pulka ist, haben Sie heute Zeit, sich daran zu gewöhnen. So lernen Sie, wie man im Tiefschnee eine Route für die Pulkas aufspurt, steilere Abschnitte rauf und runter bewältigt, Hindernisse umgeht und viele andere nützliche Tipps zum Ski-und-Pulka-wandern, die Sie in der folgenden Woche gut gebrauchen können. Zurück an den Hütten geht es weiter mit den Kernkompetenzen im Bereich Saunieren: eine sichere Methode zum Holzhacken und zum Anheizen des Saunaofens stehen ebenso auf dem Programm wie das Erlernen des Eislochbohrens. Am Ende füllen Sie trotz 70 cm dicker Eisschicht erfolgreich die Behälter für die Sauna.
Nach dem Frühstück werden die Tagesrucksäcke gepackt und Sie starten zu einer Ski-Tagestour ohne Pulkas. Ihr Ziel: Joenkielinen-Fjäll. Die Route steigt vom Flusstal (150 m) auf 7 Kilometer Länge sanft an, bis sie den baumlosen Gipfel (534 m) erreichen. Oben auf dem Fjäll werden alle Anstrengungen belohnt: an klaren Tagen können Sie hunderte Kilometer Wildnis ohne menschlichen Einfluss überblicken. Auch Ihr Mittagessen genießen Sie oben oberhalb der Baumgrenze. Der Rückweg bergab geht dann natürlich fast wie von selbst.
Ab in die Wildnis, heute nun mit Pulkas! Nach dem Frühstück geht's ans Packen. Nicht benötigtes Gepäck können Sie in der Blockhütte (Basislager) lassen. Die Ski angeschnallt, folgen Sie dem Lauf des Lemmenjoki-Flusses ohne nennenswerte Höhenunterschiede. Mittagspause wird an einer Feuerstelle gemacht, und am Nachmittag erreichen Sie das Tagesziel: eine kleine Wildnishütte. Diese wird mit einer Feuerstelle geheizt, die Kerzen werden angezündet, und es wird Wasser entweder vom Fluss geholt bzw. es wird Schnee geschmolzen. Gemeinsam richten Sie sich gemütlich in der Hütte ein und geniessen das Abendessen. Wer möchte, kann nun auch im Zelt oder im Tipi schlafen.
Heute ist Ihr Tagesziel der dritthöchste Fjäll des Nationalparks, Morgam-Maras (520 m), welchen Sie am Vortag bereits gesichtet haben. Sie tauschen Ihre Ski gegen Schneeschuhe und erklimmen mit diesen den Fjäll. Der Aufstieg ist harte Arbeit, aber es lohnt sich auf jeden Fall! Über der Baumgrenze angekommen, lassen Sie sich die arktischen Winde ins Gesicht wehen und der Kiefernwald an den Hängen des Fjälls ist einzigartig. Auf dem Rückweg zur Wildnishütte besichtigen Sie die Schlucht des Ravadas-Flusses und den gefrorenen Ravadasköngäs-Wasserfall.
Übernachtung wie am Vortag in Wildnishütte mit Sauna.
Heute packen Sie wieder Ihre Pulka und verabschieden sich von der Wildnishütte. Sie folgen erneut dem Lauf des Flusses Lemmenjoki, ohne nennenswerte Höhenunterschiede, zurück zum Basislager. Mittagspause an einer Feuerstelle. Am Abend ist wieder Sauna angesagt – aber nun mit Eislochschwimmen für die Hartgesottenen! Hierfür Erlernen Sie den Umgang mit einer Eissäge. Damit wird für die Schwimmer in Gruppenarbeit ein 1x1 m Loch ins Eis gesägt. Aus den ausgehobenen Eisblöcken können Sie bei Lust und Laune kleine Eisskulpturen anfertigen oder Eiswürfel für die Getränke abbrechen. Den Abend genießen Sie am offenen Feuer und können erfahren, wie man auf traditionelle Weise im Winter übernachtet.
Heute wartet ein ganz besonderes Abenteuer auf Sie: Sie bauen Schnee-Iglus für die Übernachtung am Abend und lernen viele andere Survival-Tricks! Nach dem Frühstück wird ein 2 Meter hoher Schneehaufen für den späteren Iglubau zusammen geschaufelt. Wenn er fertig ist, muss er einige Stunden aushärten. Deshalb schnallen Sie wieder Ihre Ski an und unternehmen eine kleine Skitour zum nahegelegenen Beatzetvarri-Fjell. Danach ist es Zeit, das Iglu auszuhöhlen. Und dann: Fertig ist die Wildnisunterkunft der besonderen Art! Alternativ können Sie natürlich in der Hütte übernachten oder sogar im Zelt oder Tipi, wenn Sie echtes Wintercamping ausprobieren wollen.
Nach dem Frühstück bringt Sie der Sammeltransfer zum Flughafen Ivalo und Sie treten die Heimreise an.
Willkommen in Lappland! Ihr Guide nimmt Sie am Flughafen Ivalo in Empfang. Danach fahren Sie zu Ihrer ersten Unterkunft. Ihr Gastgeber ist eine Sami-Familie, die schon seit vielen Generationen vor Ort wohnt. Zur Einstimmung auf Ihr Lapplanderlebnis gehen Sie in die Sauna und genießen danach das Begrüßungsabendessen. Sie übernachten in urigen Blockhütten.
Nach dem Frühstück prüfen Sie Ihr Gepäck und lassen nicht benötigte Dinge auf dem Sami-Hof. Pulkas und Rucksäcke werden gepackt, Ski angeschnallt – dann beginnt Ihre Skiwanderung entlang des Flusses Lemmenjoki. Nach einer Mittagspause an einer Feuerstelle erreichen Sie am Nachmittag Ihr Tagesziel: die erste Wildnishütte. Dort wird es gemütlich: Holzofen und Kerzen werden angezündet, die Sauna angeheizt und Wasser aus dem Bach geholt oder Schnee geschmolzen. Das Abendessen kochen Sie gemeinsam.
Nach dem Frühstück packen Sie wieder Ihre Rucksäcke und Pulkas und setzen Ihre Skitour fort. Heute wandern Sie am Fuße des höchsten Fjälls des Nationalparks entlang. Auf den letzten Kilometern zu Ihrer nächsten Unterkunft geht es überwiegend bergab. Die neben der Wildnishütte liegende Sauna heizen Sie gleich nach Ihrer Ankunft an. Anschließend saunieren Sie ausgiebig. Mutige können zur Abkühlung Schneebaden. Am Abend kochen Sie gemeinsam das Abendessen.
Ihr heutiges Tagesziel ist der höchste Fjäll des Nationalparks, zu dem Sie am Vortag bereits aufblicken konnten. Sie tauschen die Skier gegen Schneeschuhe und machen sich an den Aufstieg. Die Anstrengung lohnt sich: An klaren Tagen können Sie hunderte Kilometer Wildnis ohne menschlichen Einfluss überblicken, während Ihnen der arktische Wind ins Gesicht weht. Dann kehren Sie in die gestrige Wildnishütte zurück und genießen die Wärme der Sauna.
Heute legen Sie mit Ihren Skiern nur eine kurze Strecke zur nächsten Wildnisschutzhütte zurück. Hier ist lediglich eine Notfallübernachtung erlaubt. Also bauen Sie Ihre eigenen Unterkünfte: Iglus. Der Iglubau ist ein besonderes Abenteuer, bei dem Sie erst einen Schneehaufen auftürmen, ihn dann aushärten lassen und schließlich aushöhlen. Dabei lernen Sie noch weitere nützliche Survival-Tricks. Alternativ zum Iglu können Sie auch im Zelt nächtigen und echtes Wintercamping ausprobieren.
Ihre heutige Etappe ist die anspruchsvollste der gesamten Skiwanderung. Der Weg führt durch Tiefschnee und auf Fjälls. Unterwegs nehmen Sie sich immer wieder Zeit zu pausieren, lauschen den Erzählungen Ihres Guides und erlernen weitere Wildnisfähigkeiten. Am späten Nachmittag erreichen Sie die Wildnishütte, in der Sie zu Beginn Ihrer Pulkatour übernachtet haben. Sicher freuen Sie sich schon aufs Saunieren am Abend.
Auf der letzten Skietappe wandern Sie zurück in die Zivilisation. Auf nun abschnittweise vorhandenen Motorschlittentrails kommen Sie schneller voran als im Tiefschnee. Ihre Gastgeber auf dem Sami-Hof erwarten Sie schon neugierig und sind gespannt auf Ihre Geschichten. Während die Sauna wohlig warm wird, füttern und streicheln Sie die Rentiere auf dem Hof. Freuen Sie sich auf ein Abschiedsessen mit lokalen Spezialitäten, bei dem Sie die vergangenen Skitage Revue passieren lassen!
Nach einem gemütlichen späten Frühstück werden Sie zum Flughafen Ivalo gefahren, wo Sie Ihre Heimreise antreten.
Joose ist der untypischste Finne überhaupt: er hat braune Augen und er redet ununterbrochen! Über schweigsame Finnen hat er noch nie was gehört. Auch gut so, denn mit seinem breitgefächerten Wissen kann er viel über seine Heimat erzählen: über die Natur, Phänomene, Land und Leute.
Durch seine unzähligen privaten Reisen, sowohl im Winter als auch im Sommer, kennt er sich in den Nationalparks in Finnisch- und Schwedisch-Lappland bestens aus und damit stand für ihn schnell auch fest, dass er das auch anderen Menschen nahebringen möchte. Gesagt, getan, und so machte Joose vor einigen Jahren sein Hobby zum Beruf, kündigte seinen Job, absolvierte eine Ausbildung zum Wildnisguide und gründete seine eigene kleine Firma. Mit Joose sind Sie in besten Händen: über Tipps zur Ausrüstung bis zum Kochen kann er alles!
Bevor Henna Wildnisguide wurde, war sie bereits eine erfahrene Outdoor-Abenteurerin, und das Schönste an ihrer Tätigkeit als Reiseleiterin ist für sie, diese erstaunlichen Erfahrungen mit anderen teilen zu können. Henna ist nicht nur eine zertifizierte internationale Wildnisführerin, sondern auch eine begeisterte Naturfotografin. Sie dokumentiert nicht nur gerne die Reise und teilt die Bilder anschließend mit der Gruppe, sondern hilft Ihnen auch gerne dabei, tolle eigene Fotos zu schießen, insbesondere wenn Sie Glück mit den Nordlichtern haben! Sie verfügt zudem über sehr gute Kenntnisse der lokalen Natur und Tierwelt und zeigt Ihnen unterwegs verschiedene Tierspuren und erzählt Ihnen von den Tieren, die sie hinterlassen haben. Henna sorgt für Sicherheit, aber auch für eine Portion gute Laune während Ihrer Tour. Henna spricht Finnisch, Englisch und Niederländisch.
Mein Name ist Lasse Lorenz. Ich bin ausgebildeter Outdoor- und Wilderness-Guide aus Finnland. Ich liebe die Natur, vor allem in den nordischen Ländern. Meine Leidenschaft für Wintertouren habe ich in der Schule entdeckt, wo wir viele Tage in eisiger Kälte, in Zelten weit abseits der Zivilisation verbracht haben. Ich liebe, wie simpel und klar Wintertouren sind – besonders, wenn man in den richtigen Rhythmus kommt. Im Winter fahre ich gerne Snowboard und bewege mich sehr gerne auf dem Eis, mit Ski oder auf nordischen Schlittschuhen. Im Sommer paddle ich viel und genieße die langen Nächte, in denen es nie dunkel wird. Sicherheit auf Touren ist mir sehr wichtig, aber ich lache auch gerne und habe eine gute Zeit.